Hölderlin friedrich_hoelderlin_wc

Da ich ein Knabe war …

Da ich ein Knabe war,
Rettet’ ein Gott mich oft
Vom Geschrei und der Rute der Menschen,
Da spielt’ ich sicher und gut
Mit den Blumen des Hains,
Und die Lüftchen des Himmels
Spielten mit mir. Artikel lesen

Hölderlin_100_4463

Der Frieden

Wie wenn die alten Wasser, die----

  • -------------------------in andern Zorn,

In schröcklichern verwandelt wieder
Kämen, zu reinigen, da es not war, Artikel lesen

Höld_Hyp 1_100_4121

Hyperions Schicksalslied

Ihr wandelt droben im Licht
Auf weichem Boden, selige Genien!
Glänzende Götterlüfte
Rühren euch leicht,
Wie die Finger der Künstlerin
Heilige Saiten. Artikel lesen

hera zeus

Friedensfeier (Dritte Fassung)

Versöhnender, der du nimmergeglaubt
Nun da bist, --- Freundesgestalt mir
Annimmst, Unsterblicher, aber wohl
Erkenn ich --- das Hohe,
Das mir die Knie beugt,
Und fast wie ein Blinder muss ich
Dich, Himmlischer, fragen, wozu du mir,
Woher du seiest, seliger Friede!
Dies eine weiß ich, Sterbliches bist du nichts,
Denn manches mag ein Weiser oder
Der treuanblickenden Freunde einer erhellen, wenn aber
Ein Gott erscheint, auf Himmel und Erd und Meer
Kömmt allerneuende Klarheit. Artikel lesen

Höld Höheres LebenL1080540

Höheres Leben

Der Mensch erwählt sein Leben, sein Beschließen,
Von Irrtum frei kennt Weisheit er, Gedanken,
Erinnerungen, die in der Welt versanken,
Und nichts kann ihm der innern Wert verdrießen. Artikel lesen