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Die Bürgschaft - Ballade von Friedrich von Schiller

Eine Analyse ihrer spirituellen Aussage von Helga Günther

Friedrich v. Schiller schrieb im Jahre 1797 die Ballade " Die Bürgschaft".

Juristisch gesehen ist eine Bürgschaft ein Vertrag, durch den sich eine Person, der Bürge, gegenüber dem Gläubiger eines Dritten (Hauptschuldner) verpflichtet, für die Erfüllung der Verbindlichkeit des Dritten einzustehen.

Wenn es um eine Bürgschaft geht, sind also mindestens drei Personen daran beteiligt. Mancher mag sich an seine Schulzeit erinnern, wenn er "Die Bürgschaft" heute wieder liest. Auch hier geht es um einen Schuldner (Damon), einen Gläubiger (Dionys) und einen Bürgen ( Freund).

Im Unterricht diente "Die Bürgschaft" gewöhnlich als Beispiel und Inbegriff hoher Ethik und Freundestreue; einer Treue, die sogar den Gesinnungswandel eines hartherzigen Königs bewirken kann.

Dabei spiegeln die handelnden Personen die beiden geistigen Strömungen am Übergang von der Klassik zur Romantik wider; einerseits ein vom Verstand und andererseits ein vom Gemüt geleitetes Verhalten.

Aber in dieser Betonung ethischer Werte für Unterrichtsziele erschöpft sich der Sinn der Ballade nicht. Ihren tieferen Bedeutungsinhalt in seiner seelisch - geistigen Dimension auszuloten ist das Anliegen dieser Schrift. Artikel lesen

Corinth, Lovis Geburt der Venus

Drei Worte

Dem Menschen ist aller Wert geraubt,
Wenn er nicht mehr an die drei Worte glaubt: Artikel lesen

ra boe kahn wikipedia

Sehnsucht

Ach, aus dieses Tales Gründen,
die der kalte Nebel drückt,
könnt ich doch den Ausgang finden,
ach wie fühlt ich mich beglückt!
Dort erblick ich schöne Hügel,
ewig jung und ewig grün!
Hätt ich Schwingen, hätt ich Flügel,
nach den Hügeln zög ich hin. Artikel lesen

CA Himmel über Bü klein

Der Menschheit Würde

Der Menschheit Würde ist in eure Hand gegeben,

Bewahret sie! Artikel lesen

Schiller 038

Gemälde von Berthe Morisot

Würde der Frauen

Ehret die Frauen! Sie flechten und weben
Himmlische Rosen ins irdische Leben,
Flechten der Liebe beglückendes Band,
Und, in der Grazie züchtigem Schleier,
Nähren sie wachsam das ewige Feuer
Schöner Gefühle mit heiliger Hand. Artikel lesen

Schiller 190

Gemälde von Mary Cassatt

Elysium - Eine Kantate

CHOR

Vorüber die stöhnende Klage,
Elysiums Freudengelage
Ersäufen jedwedes Ach -
Elysiums Leben
Ewige Wonne, ewiges Schweben,
Durch lachende Fluren ein flötender Bach. Artikel lesen

Schiller 265

Das verschleierte Bild zu Sais

Ein Jüngling, den des Wissens heißer Durst
Nach Sais in Ägypten trieb, der Priester
Geheime Weisheit zu erlernen, hatte
Schon manchen Grad mit schnellem Geist durcheilt,
Stets riss ihn seine Forschbegierde weiter,
Und kaum besänftigte der Hierophant
Den ungeduldig Strebenden. »Was hab ich,
Wenn ich nicht alles habe«, sprach der Jüngling.
»Gibt's etwa hier ein Weniger und Mehr? Artikel lesen

Schiller 245

Selbstportrait von Marie Braquemond

Die Antike an einen Wanderer aus Norden

Über Ströme hast du gesetzt und Meere durchschwömmen,
Über der Alpen Gebirg trug dich der schwindliche Steg,
Mich in der Nähe zu schauen und meine Schöne zu preisen,
Die der begeisterte Ruf rühmt durch die staunende Welt; Artikel lesen

Schiller 223

Gemälde von Eva Gonzalés

Zeus zu Herkules

Nicht aus meinem Nektar hast du ... Artikel lesen

odysseus

Gemälde von Johann Heinrich Füssli

Odysseus

Alle Gewässer durchkreuzt' Odysseus, die Heimat zu finden, Artikel lesen

Schiller 217

Gemälde von Eva Gonzalés

Archimedes und der Schüler

Zu Archimedes kam ein wissbegieriger Jüngling: Artikel lesen

Schiller 261

Gemälde von marie Braquemond

Spruch des Konfuzius

Dreifach ist des Raumes Maß. Artikel lesen

Schiller 099

Gemälde von Berthe Morisot

Die Antiken in Paris

Was der Griechen Kunst erschaffen,
Mag der Franke mit den Waffen
Führen an der Seine Strand Artikel lesen

Schiller 188

Gemälde von Mary Cassatt

Kassandra

Freude war in Trojas Hallen,
Eh die hohe Feste fiel,
Jubelhymnen hört man schallen
In der Saiten goldnes Spiel. Artikel lesen