Wer kann mir sagen, was ich tun soll? Oder: Die entscheidende Frage

28.03.2012 von Angelika Häusler

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Das ganze Leben hindurch gibt es immer jemanden, der uns sagt, was zu tun ist, was richtig und was falsch ist. In der Kindheit sind es die Eltern oder die Lehrer. Später vielleicht die Politiker, der Chef, die Wissenschaftler, die Mode, vielleicht der Papst, oder ein anderer geistiger Führer, oder man sucht Richtlinien in Büchern. Aber kann man so zur Wahrheit finden, durch Anweisungen aus zweiter, meistens aber aus dritter Hand? Artikel lesen

Spiralengang

01.02.2012 von Cornelia Vierkant

Shanghai Jin Mao innen

Fast jeder Mensch träumt von einem Aufstieg. Bildlich gesprochen könnte man sagen, er wünscht sich, den "Turm von Olympus" zu ersteigen, den Turm, der bis in den Himmel reicht.

Das Bild ist ein altes Symbol für den spirituellen Aufstieg. Artikel lesen

Diener des Wortes

25.01.2012 von Sandra Antesevic

Quelle warm klein

Sei immer und überall die Botin der Kunde der Freude.
Tritt ein in den Traum der Menschen und nenn ihnen deinen Namen;
geh durch den Schlaf der Welt wie ein klarer Traum,
auf den Lippen die Botschaft, die du bringst,
schmilz und verwandle dich.
Das sind Aufgabe und Schicksal, die Ich für dich bestimmt habe:
Kehr zurück zu Mir als der Name, den alle tragen,
der Name, der zu jedem passt.
(nach V. Krmpotic, Klang der Seele) Artikel lesen

Aufbrechen und Abbrechen als Bedingung für Neues

11.01.2012 von Jean Pierre Weber

Der Bauer bricht die Erde auf, um Samen in sie hineinzulegen.
Knospen brechen auf und künden den Frühling an.
Der Same gedeiht nur in einer jungfräulichen Erde,
wächst zu einer Pflanze heran, blüht und trägt Früchte.
Wenn er auf nackten Stein fällt, geht er nicht auf.
Fällt er unter die Dornen, geht er zwar auf,
stirbt aber wieder, weil er kein Licht bekommt. Artikel lesen

Du fragst mich

07.12.2011 von Sandra Antesevic

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Du fragst mich, wie alles angefangen habe.
Ich aber schicke dich zurück zu dem, was nicht beginnt: zu dem Augenblick, in dem du mich fragst und in dem ich dir antworte.Du aber strebst weiter zum Außerhalb des Anfanglosen, möchtest eine Antwort auf dies und jenes haben ...

Doch ich bin keine Sammlung von Antworten!

Ich bin eine einzige lebendige Antwort, in der du dich als Frage auflösen musst.

(Vesna Krmpoti?, Klang der Seele) Artikel lesen

Der kreisrunde Kosmos um den Menschen und Platons Bericht von Atlantis

23.02.2011 von Martin Greger

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Platon spricht in seinen Dialogen Timaios und Kritias von einer Insel namens Atlantis. Nun haben Generationen von Menschen dieses Atlantis im Außen gesucht.
Einige vermuteten es bei Kreta, andere im Atlantischen Ozean vor Marokko und Portugal. Edgar Cayce sah Atlantis vor den Bermudas wieder auftauchen und auch die Theosophen und Anthroposophen berichten von Atlantis. Artikel lesen

Die Enthauptung des Johannes

19.01.2011 von Martin Greger

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Detail: Caravaggio Die Enthauptung des Johannes

Herodes aber fürchtete Johannes; denn er wusste, dass er ein frommer und heiliger Mann war; und verwahrete ihn und gehorchte ihm in vielen Sachen und hörete ihn gerne. Und es kam ein gelegener Tag, dass Herodes auf seinen Jahrstag ein Abendmahl gab den Obersten und Hauptleuten und Vornehmsten in Galiläa. Da trat hinein die Tochter der Herodias und tanzete, und gefiel wohl dem Herodes und denen, die am Tisch saßen. Da sprach der König zum Mägdlein: Bitte von mir, was du willst; ich will dir's geben. Und schwur ihr einen Eid: Was du wirst von mir bitten, will ich dir geben, bis an die Hälfte meines Königreichs. Sie ging hinaus und sprach zu ihrer Mutter: Was soll ich bitten? Die sprach: Das Haupt Johannes des Täufers. Artikel lesen

Oktober

06.10.2010 von Cornelia Vierkant

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Der klare saubere Oktoberhimmel zieht ein, und beginnt, krasse Schatten zu werfen. Die Luft hat eine erfrischende Kühle, als gemahne sie uns, kühlere, klare Gedanken zu fassen. Noch spielt der Schatten der Äste und Blätter mit dem Sonnenlicht, als lade er die Sonne zu letzten Tänzen ein. Sie ziehen über Tische und Bänke, Straßen und Häuser im Morgenlicht, so als gäbe es kein Ende ihrer Bewegung. Wenn Schatten flüstern könnten, was würden sie dann mitteilen? Artikel lesen

Der Kosmos

29.09.2010 von Silke Karwowski

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Meine Tochter - nun 17 Jahre alt - sagt, alles, was sie in der Schule lerne, gleiche sich:
in Biologie - die Zelle,
in Physik und Chemie - das Atom,
in Erdkunde - die Erde, das Weltall, das Universum,
und schließlich der Mensch - eine Zelle, ein Atom, ein Kosmos. Artikel lesen

Das Gedankenkarussell

21.04.2010 von Silke Karwowski

Alma Tadema Karwowski Gedankenschwelle

Gemäldeausschnitt: Alma-Tadema

Wir alle kennen doch, dass uns Gedanken verfolgen, ständig beschäftigen oder uns sogar beherrschen. Quälende, sorgenvolle Gedanken, Gedanken über unerfüllbare Wünsche, Gedanken der Sehnsucht, Gedanken über das Sich-Wehren gegen den Lauf der Dinge, Gedanken, die uns davon abhalten, im Jetzt zu leben ... Artikel lesen

Der sichtbare Klang

10.02.2010 von Amay Franck

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Vor kurzem sah ich ein faszinierendes Objekt und zwar eine "Chladnische Klangfigur." Auf eine dünne Metallplatte wurde feiner Sand gestreut. Dann bestrich ein Mann mit einem Geigenboden vorsichtig die Kante der Metallplatte. Die Sandkörner bewegten sich und bildeten ein regelmäßiges Muster. Das Muster erinnerte mich an Mandalas. Ich informierte mich und erfuhr, dass dies eine so genannte Chladnische Klangfigur ist, benannt nach einem Forscher, der 1787 das Buch "Entdeckungen über die Theorie des Klangs" schrieb. Er wurde bekannt als der Mann, der "Töne sehen lässt." Die Menschen waren von diesen Figuren so fasziniert, dass er sein Geld mit dem Demonstrieren und Erklären dieses Phänomens verdienen konnte. Artikel lesen

Stille Nacht

16.12.2009 von Rolf Möbus

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Die Zeit vor Weihnachten bringt uns in eine merkwürdige Stimmung. Das ganze Jahr hindurch haben wir uns der Jagd nach unseren Zielen hingegeben. Seien sie nun materiell, emotional, intellektuell oder spirituell. Vielleicht haben wir sogar schon versucht, in all dem und unserem Leben selbst einen Sinn zu sehen. Wir haben mit wissenschaftlichen Erkenntnissen versucht, uns kundig zu machen. Haben dazu die Esoterik entdeckt, viele Bücher gelesen, fernöstliche Weisheit gefunden. Und ganz sicher haben wir unsere Erkenntnisse mit anderen ausgetauscht, haben unsere Sichtweisen dargelegt und versucht, unsere eigene Anschauung in hitzigen Debatten zu behaupten. Dann haben wir uns im Licht unserer eigenen Erkenntnis gesonnt und wurden wieder vom Sockel gestürzt. Und wenn das Jahr zu Ende geht, sind wir kaum einen Schritt auf unserem Weg, den wir gehen wollten, weitergekommen. Artikel lesen

Wo beginnt der Pfad?

18.11.2009 von Angela G. Paap

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Wenn Menschen einen Pfad gehen können, der von der Unvollkommenheit und Sterblichkeit in die Vollkommenheit und Unsterblichkeit führt, oder besser: wenn sich im Menschen der noch verborgene Ewige entfalten kann, dann muss auch der Weg dahin im Menschen verankert sein. Da dieser Weg das wahre Leben sein muss, müssen seine Kräfte wesenseins mit dem Menschen sein. Artikel lesen

Die Sandwüste

22.07.2009 von Christa Zuch

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Vielleicht haben Sie schon einmal das Gleiche erlebt: Ich bin glücklich, voll der Freude, denn das Leben ist so schön. Die Natur strahlt im Glanz der Sonne. Komplimente wurden mir gemacht und das tut gut. Meine zu verrichtende Arbeit und die damit verbundenen Aufgaben liefen perfekt. Ja, das Leben im Einklang mit dieser Welt, es ist schön! Artikel lesen

Du bist frei!

08.07.2009 von Christa Zuch

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Es gibt von dem Dichter Theodor Storm (1817-1888) den Vierzeiler:

Der eine fragt, was kommt danach,
der andre fragt nur, ist es recht,
und also unterscheidet sich
der Freie von dem Knecht. Artikel lesen

Der Bambus

01.07.2009 von Christa Zuch

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Es war einmal ein wunderschöner Garten, der lag im Westen des Landes mitten in einem Königreich. Dort pflegte der Herr des Gartens in der Hitze des Tages spazieren zu gehen. Ein edler Bambusbaum war ihm der schönste und liebste von allen Pflanzen, Bäumen und Gewächsen im Garten. Jahr für Jahr wuchs dieser Bambus und wurde immer anmutiger. Er wusste es wohl, dass der Herr ihn liebte und seine Freude an ihm hatte. Artikel lesen

Warum der Storch die Babies bringt

15.04.2009 von Rita Lippert

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Was für ein Unsinn in unserer aufgeklärten Zeit! Wir wissen doch alle, wie das mit dem Babykriegen geht und wie wichtig es ist, unsere Kinder früh genug aufzuklären und ehrlich zu
sein... Wie kommt es nur zu diesem Gedanken? Steht hinter der Geschichte mehr als nur die Angst der Eltern, ihre Kinder aufklären zu müssen? Artikel lesen

Von der Verwandlung des "kleinen" Menschen

21.01.2009 von Martin Greger

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Die weltlichen Könige herrschen, und die Gewaltigen heißt man gnädige HERREN. Ihr aber nicht! (Lukas 22:25-26) "Die Stadt" ist eine soziale Projektionsfläche der "Welt im Kleinen", des menschlichen Mikrokosmos. Wenn es im Judentum heißt, der Messias werde über den Ölberg nach Jerusalem einziehen und im Tal des Kidronbaches unterhalb des Hügels das Jüngste Gericht halten, dann ähnelt dies dem Glauben der Muslime, wonach ein Seil vom Tempelberg zum Ölberg gespannt wird, über das die Gerechten hinübergehen werden. Artikel lesen

Sehnsucht und immer wieder

15.10.2008 von Dr. Klaus Bielau

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Es ist die Sehnsucht, die in uns
den Schmerz der Einsamkeit bewusst werden läßt,
die Sehnsucht nach Eins-Sein,
die Sehnsucht nach Verschmelzung
mit dem, was wir so lange schon als getrennt erfahren.
Wie oft treibt uns diese Sehnsucht nicht
über die Oberfläche unseres Planeten,
von Land zu Land und von
Sensation zu Sensation? Artikel lesen

Eine heile Welt - kann es sie geben?

von Dr. Martin Zichner

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Kürzlich sprach ich mit Bekannten über die heutigen Zeitumstände. "Wir leben schon lange nicht mehr in einer heilen Welt", sagte einer. Ein anderer warf ein: "Gab es denn schon einmal eine heile Welt?" Artikel lesen

Feuer des Anfangs

26.03.2008 von Dr. Klaus Bielau

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Von zwei Lichtern ist die Rede,
vom Licht des Geistes und vom Lichte der Natur.
Erst ist das Licht des Geistes,
dann das der Natur. Artikel lesen

Aus Blei wird Gold

19.03.2008 von Martin Greger

Das Bleierne und Trübe unseres allgemeinen menschlichen Seelenzustandes gebiert den abtrennenden Intellekt. Durch seine Vorstellungen sehen wir die Dinge einzeln, zerlegen wir Natur und Materie und binden sie an die Polarität. Artikel lesen

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