Infobrief 3. Mai 2012

Alles ist einfacher, als man denken kann,
zugleich verschränkter, als zu begreifen ist.

Goethe

Liebe Leserinnen und Leser,
eine Zeit bricht an, in der wir umfassender als bisher zu verstehen lernen, was Evolution ist. Die Lehre Darwins in ihren vielfachen Abwandlungen und die weiteren naturwissenschaftlichen Ansätze bedürfen der Ergänzung durch intuitives inneres Erfassen. Wir gehören zu den Ergebnissen der Evolution. Die Naturwissenschaften zeigen uns, wie wir "von unten her" zu erklären sind, sie zeigen das Spiel natürlicher Vorgänge. Seelisches Erfassen legt uns nahe, dass wir unsere Existenz vielleicht auch noch anders abzuleiten haben.
Leben ist noch mehr als die Welt der Erscheinungen, in der es sich manifestiert. Die Natur, wie wir sie kennen, ist in fortwährender Bewegung; sie sagt indes nicht, woher sie kommt und wohin sie geht. Leben zeigt sich in unendlicher Vielfalt, in stets größerer Differenzierung der Formen; doch das "Wesen" des Lebens kann mit den empirischen Methoden der Naturwissenschaft nicht ermittelt werden. Die Teile unseres Daseins können erforscht werden, doch der Blick auf das Ganze bedarf der zusätzlichen seelischen Wahrnehmung.
Die Evolution reflektiert mit Hilfe unserer Erkenntnisvermögen über sich selbst. Und dabei lernen auch wir, uns selbst zu erkennen. Denn wir sind die Synthese des Gewordenen.

Herzlich laden wir Sie zu einer spannenden Veranstaltung unserer Stiftung ein am
Sonntag, 13. Mai um 11 Uhr im Rio Filmpalast in München, Rosenheimer Str. 46.
Wir zeigen Rüdiger Sünners Film Das kreative Universum.

Die Natur tritt uns darin als "Künstlerin" (Ernst Haeckel, Goethe) vor Augen und zugleich – in der Gestalt von Wissenschaftlern und Theologen – als nachsinnend über sich selbst. Der Überfluss der Schöpfung erhebt uns über die Grenzen unseres Denkens und doch will er von unserem Bewusstsein erfasst werden.

Im Anschluss an dem Film findet ein Podiumsgespräch statt, an dem Rüdiger Sünner, Dr. Dagmar Uecker (Bad Soden), Prof. Dr. Arthur Zajonc (USA), Prof. Dr. Thomas Görnitz (München) und Dr. Johannes Wirz (Dornach) teilnehmen.
Die letzteren drei kommen auch in dem Film zu Worte.

Wir freuen uns, Sie im Rio Filmpalast begrüßen zu dürfen.

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Infobrief 16. April 2012

Liebe Leserinnen und Leser,

vor etwa 2500 Jahren beschrieb der Philosoph Parmenides (geb. 525 v. Chr.) ein Erleuchtungserlebnis. Er schildert seine Reise aus dem Reich der Nacht zu einer Göttin im Lande des Lichts. Sie lehrt ihn, dass es nur ein Sein geben kann. Es erfüllt alle Räume.
Die Göttin zeigt Parmenides, wie dieses Eine durch die Vernunft des Menschen erfahren werden kann.

Es folgten 2500 Jahre einer umfassenden Entwicklung auf allen Gebieten. Alles hat sich differenziert. Der Baum der Menschheit hat unendlich viele Äste hervorgebracht. Heute regt sich jedoch das Eine wieder, aus dem alle Vielfalt erwächst. Sowohl in Bereichen der Naturwissenschaft als auch in spiritueller Bemühung sucht man das Globale: den gemeinsamen Nenner aller Erscheinungen, den gemeinsamen Kern der Religionen.

Ein Kreis scheint sich zu schließen. Für manche ist es ein Spiralengang. Wir nähern uns dem Einen. Die Wege, die ihrem Ende zugehen, die Entwicklungen, die in ihr Reifestadium eintreten, erspüren "es".

In den fünf Jahren unserer Stiftungsarbeit haben wir immer bewusster auf den Ruf des Einen reagiert. Unsere Symposien mit ihren Dialogen legen Zeugnis davon ab. Immer deutlicher schimmert das eine Verbindende hindurch.

Herzlich laden wir Sie ein zu dem Symposium

Was ist das Positive an unserer Zeit?
Ursprung und Zukunft im Lichte der Gegenwart

am Sonntag, dem 29. April 2012 von 10.30 – 16.00 Uhr
im Konferenzzentrum Christianopolis in Birnbach
(Nähe Altenkirchen).

Ein Anthroposoph (Steffen Hartmann aus Hamburg), ein Sufi der Inayat Khan Richtung (Firos Holterman ten Hove aus Weitnau, Obb.) und ein Rosenkreuzer des Lectorium Rosicrucianum (Andreas Packhäuser aus Plön) nehmen zu der Frage des Symposiums Stellung.

Das große Positive unserer Zeit, das nicht Formulierbare, wohl aber Erlebbare, kann sich aufs Neue zeigen. Es beweist sich als Einssein, als Verbundenheit inmitten der unterschiedlichen Perspektiven und Standpunkte. Erfahren Sie das mit uns bei unserem Symposium.

Es gibt ein Mittagessen und ein Kaffeebuffet (im Preis von 20 €, erm. 15 € enthalten). Bitte melden Sie sich an.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

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Infobrief 11. März 2012

Liebe Leserinnen und Leser,

wir wollen gemeinsam einen Schritt zur Synthese von Kunst, Wissenschaft und Religion tun -am Beispiel der Musik, der Astronomie und des hermetischen Gedankenguts.

Kunst (Musik)
Die Entwicklung der Tonsysteme spiegelt die menschliche Bewusstseinsentwicklung.
Dabei sind stets zwei Arten von Tönen im Spiel: die im Strahl der Naturtonreihe gegebenen "Natur-Töne" und die vom menschlichen Geist zyklisch gestalteten "Kunst-Töne".
Welche Zukunfts-Perspektiven ergeben sich daraus?

Wissenschaft (Astronomie)
Das Programm von Hartmut Warm zur planetarischen Astronomie macht die großartige Ordnung in unserem Sonnensystem erlebbar. Die kosmischen Ordnungsstrukturen mit ihrer beeindruckenden Schönheit werden sichtbar gemacht.
Können wir Kosmos und Mensch in einen Zusammenhang bringen?

Religion (hermetisches Gedankengut)
"Die Einheit, das Eine-und-Unteilbare, der Ursprung und die Wurzel aller Dinge, ist als solche in allen Dingen anwesend. Es gibt nichts ohne Ursprung. Alles, was hervorgebracht wird, ist unvollkommen und teilbar, kann vermehrt oder vermindert werden.
Das Vollkommene jedoch ist nichts von alle dem." (Corpus Hermeticum, Siebtes Buch)
Was sagt mir diese hermetische Botschaft, die tausende Jahre alt ist? Was fange ich damit in meinem Lebensalltag an?

Das Nachvollziehen und Weiterdenken von Impulsen, was die meisten Symposien mit sich bringen, verlangt immer auch eine gewisse Bemühung vom Teilnehmer.
Diesmal dürfen Sie zwischendurch aber auch einfach nur genießen - Hartmut Warm wird wunderschöne, faszinierende Abbilder der Planetenkonstellationen entstehen lassen und Johann Sonnleitner und Stefan Müller werden in einem Cembalikonzert (J.S. Bach und Heiner Ruland) möglicherweise etwas in uns anklingen lassen, was uns an die Sphärenharmonie erinnert.

Ein Symposium also, bei dem man sich auch Zurücklehnen und Genießen darf!

Sphärenharmonie – vom Ursprung zum Einklang

Johann Sonnleitner
Cembalist und emeritierter Professor für historische Tasteninstrumente an der Musikhochschule Zürich
Stefan Müller
Komponist und Interpret von neuer Musik in erweiterter Tonalität
Hartmut Warm
Ingenieur, Autor und freier Forscher
Angela Schulze
Sozialpädagogin, Kunst- und Musiktherapeutin
Helmut Schulze
Informatikberater und Programmierer

wagen gemeinsam einen Schritt zur Synthese von Kunst, Wissenschaft und Religion am Beispiel der Musik, der Astronomie und des hermetischen Gedankenguts.

Symposium und Konzert

am Samstag, dem 31. März 2012 in Basel
von 14.00 bis 18.30 Uhr
mit anschließendem Konzert um 19.30 Uhr
im l'esprit an der Laufenstrasse 44
und

am Sonntag, dem 1. April 2012 in Zürich
von 14.00 bis 18.30 Uhr
mit anschließendem Konzert um 19.30 Uhr
im Vortragssaal des Kunsthauses Zürich am Heimplatz 1.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
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Infobrief 8. März 2012

Liebe Leserinnen und Leser,

wer könnte schon etwas Heiliges in unserer Welt finden? Und doch werden wir manchmal berührt von etwas, was wir kaum in Worte fassen können. "Etwas" scheint in unsere Welt einzufließen, ohne sich dort dauerhaft zu manifestieren.
Oder gibt es doch gewisse Abdrücke davon?

Es gibt sie überall. Wir sind von ihnen umgeben, und sie bilden die Struktur unseres Körpers. Alle Erscheinungen, die wir kennen, lassen sich auf Grundformen zurückführen. Vertiefen wir uns in sie, gelangen wir in eine "Bauplanebene", die als Information in unsere Welt hinein wirkt.

Die Heilige Geometrie führt uns in die Ursprache der Formen ein, sie lehrt die Formensprache des Universums. Und nicht nur das. Sie verdeutlicht den Schöpfungsprozess, die Entfaltung der Formen.
Sie führt zu einem Erleben von Harmonie und Schönheit.

Wenn wir uns dem hingeben und sodann unseren normalen Zustand wieder erfahren, können wir spüren, dass wir zu einem Weg gerufen sind, einer eigenen schöpferischen Bemühung. Und wiederum ist es etwas, mit dem wir täglich zu tun haben, das uns diesen Weg und sein Ziel beschreiben kann: es sind die Zahlen von eins bis zehn.

Wenn wir sie nur als Mengenangaben ansehen, können sie sich in eine gewaltige Höhe erheben, die wir Inflation nennen. Wenn wir jedoch begreifen, dass sie Chiffren für eine Seelenentwicklung und Seelenverwandlung sind, geleiten sie uns zu einer anderen Höhe.

Wir laden Sie herzlich ein zu dem Symposium
Heilige Geometrie und das Geheimnis der Zahlen

in Hamburg am Samstag, 24. März in der Handwerkskammer
in Hannover am Sonntag, 25. März im Congress Centrum
jeweils von 15 Uhr bis 18.30 Uhr.

Lernen Sie erneut zu staunen!
Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

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Infobrief 2. März 2012

Liebe Leserinnen und Leser ,

ist unser Ich ein Märchen, erfunden vom Gehirn?
Der amerikanische Neurowissenschaftler David Eagleman erklärte in einem Spiegel-Gespräch (Der Spiegel 7/2012):

"Unsere Wahrnehmung der Umwelt wird von Teilen des Gehirns erzeugt, zu denen wir keinen Zugang haben. Und dieses Prinzip des unzugänglichen Apparats und der vielfältigen Täuschung trifft nicht nur auf unser Sehen und unsere Zeitwahrnehmung zu, auch höhere Funktionen wie Denken, Fühlen und Glauben arbeiten nach diesem Muster."

Und weiter: "Gehirne haben sich im Lauf der Evolution darauf spezialisiert, Informationen zu sammeln und das Verhalten entsprechend zu lenken. Dabei ist es egal, ob das Bewusstsein an der Entscheidungsfindung beteiligt ist oder nicht.
Sie glauben, Ihnen falle gerade eine tolle Idee ein? Ihr Bewusstsein spielt dabei die geringste Rolle. Das Gehirn wird weitgehend von einem Autopiloten gesteuert. Das Bewusstsein hat kaum Zugang zu der gewaltigen Fabrik, die im Verborgenen arbeitet und fertige Ideen in einem Akt mächtiger Zauberei liefert. Das Bewusstsein steht nicht im Mittelpunkt des Gehirns, es befindet sich irgendwo an der Peripherie, wie der Beifahrer im Auto."

Und schließlich: "Wir erzählen uns ständig Märchen, um uns die fremden Prozesse zu erklären, die unter der Haube ablaufen. Das Ich ist so ein Märchen, eine vom Gehirn aus Zweckpragmatismus erfundene Fiktion."

Lohnt es sich nicht, hierzu ein Symposium durchzuführen?
Allzu tief greift das Thema in unser Selbstverständnis ein.

Das Gehirn und die Anatomie der Befreiung –

der Arzt Dr. Stephan Sigrist und der Biochemiker Dr. Roger Kalbermatten sprechen über die Bewusstseinszentren des Menschen und die Beziehung von Gehirn und Bewusstsein am

Sonntag, dem 11. März 2012 von 14 bis 19 Uhr
im Kaisersaal im Historischen Kaufhaus in Freiburg.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

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Infobrief 16. Januar 2012

Liebe Leserinnen und Leser,

das ökonomische Denken hat den Menschen in Besitz genommen.
Kosten-Nutzen-Fragen beherrschen mehr und mehr Bereiche des Lebens. Fast täglich werden wir aufgeschreckt durch Meldungen über Entwicklungen auf dem Finanzmarkt.

Man kann von einer gigantischen Manipulation der menschlichen Psyche sprechen. Wieder einmal.
Diesmal geschieht es vor allem auf dem Weg über das Haupt. Machthaber spielen das Spiel mit der wirtschaftlichen Existenz des Menschen. In früheren Jahrhunderten wurden die Menschen mehr über das Herz manipuliert. Man ergriff sie bei ihrer religiösen Sehnsucht und spielte das Spiel mit der Angst vor einer "ewigen Verdammnis".

Können wir zu einer Autonomie gegenüber solchen Manipulationen gelangen? Es ist möglich über die Tiefe des eigenen Innern. Wir haben Fundamente in uns, die – trotz unserer Eingebundenheit in das Leben und unserer äußeren Betroffenheit – zu intuitiver Erkenntnis und zu Gelassenheit führen können.

Wir beginnen unser Jahresprogramm mit dem Symposium
Die Heilkraft der Seele.
Die Ärztin Dr. Dagmar Uecker und der Psychotherapeut Dr. Steffen Lenhard sprechen über das Potenzial der Seele und die damit verbundenen neuen Bewusstseinsmöglichkeiten.

Herzlich laden wir Sie dazu ein nach
Bonn, am Sonntag, dem 29. Januar 2012
von 15 Uhr bis 18 Uhr im Universitätsclub, Konviktstraße 9

Wir fügen das Programm der Veranstaltungen der beiden Stiftungen Rosenkreuz (Deutschland und Schweiz) für das erste Halbjahr bei. Sie können ihm entnehmen, dass wir die großen positiven Möglichkeiten unserer Zeit deutlich machen wollen.
Wir freuen uns, wenn Sie uns dabei begleiten.

Wir wünschen Ihnen für das Jahr 2012 viele inspirierende
und erfüllende Momente.
Ihre Stiftung Rosenkreuz

Nähere Informationen unter
www.stiftung-rosenkreuz.de und www.stiftung-rosenkreuz.ch

Veranstaltungen im 1. Halbjahr 2012

Sonntag, 29. Januar
Die Heilkraft der Seele, Symposium, Bonn
Dr. Dagmar Uecker, Dr. Steffen Lenhard

Dienstag, 31. Januar
Das Erdfeld ändert sich. Und unser Leben? Thun, Schweiz
Christoph Kestenholz, Roger Müller, Hanni Studer

Sonntag 11. März
Das Gehirn und die Anatomie der Befreiung, Symposium, Freiburg
Dr. Roger Kalbermatten, Dr. Stephan Sigrist

Samstag 24. März
Heilige Geometrie und das Geheimnis der Zahlen
Symposium, Hamburg mit Ursel Korb, Andreas Beutel

Sonntag 25. März
Heilige Geometrie und das Geheimnis der Zahlen
Symposium, Hannover mit Ursel Korb, Andreas Beutel

Samstag, 31. März
Sphärenharmonie – Vom Ursprung zur Einheit, Symposium Basel
Johann Sonnleitner, Stefan Müller, Hartmut Warm,
Angela Schulze, Helmut Schulze

Sonntag 1. April
Sphärenharmonie – Vom Ursprung zur Einheit, Symposium Zürich
Johann Sonnleitner, Stefan Müller, Hartmut Warm,
Angela Schulze, Helmut Schulze

Sonntag 29. April
Was ist das Positive an unserer Zeit?
Ursprung und Zukunft im Lichte der Gegenwart

Symposium Birnbach (WW)
Dr. Firos Holterman (Sufi), Steffen Hartmann (Anthroposoph),
Andreas Packhäuser (Rosenkreuzer)

Sonntag 13. Mai
Das kreative Universum, Film und Podiumsgespräch, München
Rüdiger Sünner, Dr. Dagmar Uecker, Dr. Johannes Wirz

Samstag/Sonntag 16./17. Juni
Tanz Dein Leben - Tanz die Erinnerung, den Traum,
die Verwandlung
, Essen
Rolf Gildenast u.a; Wochenendworkshop, Tanz und Gespräche Artikel lesen

Info-Brief Bach November 2011

Bach ... die universelle Sprache seiner Musik

Was wissen wir von Johann Sebastian Bach?
Die Antwort muss lauten: erschreckend wenig! Aber die Beschäftigung mit seinem Werk führt zu unglaublichen Erkenntnissen und nie erwarteten neuen Informationen. Kosmische und urspirituelle Bezüge eröffnen sich und führen zu Staunen und innerer Berührung.
Bescheiden nennt er seine Notensammlungen der Choräle "Orgelbüchlein" und notiert auf dem Titel:
"Dem höchsten Gott zu Ehren, dem Nächsten, sich daraus zu belehren".
In diesen Worten liegt Bachs Seele. Seine Musik will nur eins: Gott zu Ehre singen.
Seine Kunst ist Priesterdienst im Heiligtum. Anbetung einer spirituellen Seele, die sich in das Wunder des Göttlichen versenkt und in der alles, was "Ich" heißt, verschwindet.

Philipp Spitta, der frühe Biograph, charakterisiert Bach sehr treffend mit einigen schlagwortartigen Beschreibungen:
• Seine sehnsuchtsvolle Innigkeit in seinen Chorälen
• Die köstlichen Gewinde, mit der der Meister die Melodien umrankt
• Die Wehklage, die zum herbsten Schmerz herabsinkt
• Der Aufschrei der Menschenwelt in seiner Musik
• Wer seine Lieder hört, vergisst die vergängliche Welt
• Der Hörer wird eingeführt in eine Welt, in der alles "Ehre" ruft.
• Wie schön leuchtet uns der Morgenstern
• Und wenn der Tonstrom des "Amen, Amen" sich vom Orgelchor ergoss, muss es gewesen sein, als fülle lauter Goldglanz die Kirche.

Bach ging davon aus, dass mit seinen musikalischen Gaben eine Gottesaufgabe verbunden war. Er diente mit ihnen der Menschheit.

Die Stiftung Rosenkreuz in der Schweiz lädt Sie herzlich ein zu den Bach-Symposien
• am 19.11.2011, 14.00 Uhr in der Aula des NMS, Waisenhausplatz 29, CH 3011 Bern und
• am 20.11.2011, 14.00 Uhr im Bildungszentrum 21, Missionsstrasse 21, CH 4003 Basel.

Die Beiträge des Symposiums von Kees van Houten und Hermann Achenbach sowie die Musikdarbietungen verdeutlichen die Universalität Johann Sebastian Bachs in seiner Musik, die oft mathematisch strukturiert ist und interessante biografische Hinweise sowie Bezüge zur Mysterienweisheit herstellt.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme
Ihre Stiftung Rosenkreuz

Näheres: www.stiftung-rosenkreuz.ch

Mehr zur Veranstaltung in Basel
Mehr zur Veranstaltung in Bern Artikel lesen

Infobrief November 2011

Liebe Leserinnen und Leser,

jeder Mensch ist eingebettet in ein großes Ganzes, mag er sich manchmal auch ziemlich allein fühlen.

Eigentlich liegt das Ganze immer offen vor uns. Nur wir sind nicht ohne weiteres offen dafür. Es begleitet uns und ermöglicht uns, Schritte in Neues zu tun. Wenn ein Mensch genügend Erfahrungen gemacht hat, kann sich ihm das Ganze in einer plötzlichen Eingebung zeigen. Er spürt etwas von dem großen Zusammenhang und erkennt seinen besonderen Platz darin. In einer höheren Einheit aufzugehen, um sich darin neu zu empfangen, bedeutet einen wichtigen Entwicklungsschritt.

Die Partnerschaft kann hierbei eine große Hilfe sein. Sie führt in Neues, lehrt das Anteilerhalten, das Aufgehen in einer Einheit, die über den Einzelnen hinausreicht. Sie ist der beglückende und schmerzhafte Weg, der uns auf eine weitere Stufe der Entwicklung vorbereitet, die Stufe einer noch umfassenderen Einheit. Wir können erfahren, wie Liebe uns Flügel wachsen lässt. Und wir können den Absturz erfahren. Wir sind nicht vollendet. Die Liebe von Mensch zu Mensch führt an Grenzen. So steigt in uns die Ahnung vom Grenzenlosen auf, das uns seelisch ruft.

Wir laden Sie herzlich ein zu unserem Symposium

Mann-Frau. Eine neue Vision der Einheit.

Es findet am Sonntag, dem 20. November
von 11:00 bis 16.30 Uhr in Frankfurt im Zoogesellschaftshaus
Bernhard-Grzimek-Allee 1 statt.

Die Beiträge des Symposiums zeigen, wie die Pole des Männlichen und Weiblichen sowohl auf der Ebene des Kosmischen als auch des Menschlichen wirksam sind und wie sie harmonisiert werden können.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Ihre Stiftung Rosenkreuz

Mehr Information darüber finden sie hier Artikel lesen

Infobrief Oktober 2011

Liebe Leserinnen und Leser,

Ulrich Warnke schreibt im Vorwort seines kürzlich erschienen Buches Quantenphilosophie und Spiritualität: "Wer hat den Zugvögeln beigebracht, sich über Tausende von Kilometern zu orientieren? Wie können manche Menschen "wissen", dass es zu einer Naturkatastrophe kommen wird? Wo sind unsere Erinnerungen verborgen? Was ist Geist, was Materie und was Seele?" ...
"Wenn man sich als Naturwissenschaftler vor dem Hintergrund dessen, was Quantenphysiker vor noch nicht allzu langer Zeit herausgefunden haben, auf die Suche nach Antworten auf die drängenden Fragen des Lebens macht, wird man nach und nach fündig und stellt schließlich erstaunt fest, dass Menschen zu allen Zeiten und aus allen Kulturen Zugang zu einem Wissen hatten, das wir uns heute erstaunlich mühsam wieder aneignen müssen."

Wir laden Sie herzlich ein, mit uns auf die Suche nach diesem neu zu erringenden Wissen zu gehen. Am Sonntag, dem 16. Oktober findet in der Urania in Berlin das Symposium

Quantenphilosophie und Spiritualität

statt. Wir haben diese Veranstaltung mit Dr. Dagmar Uecker und Dr. Ulrich Warnke schon in verschiedenen Städten durchgeführt. Der große Erfolg und das nachdenkliche Staunen, das die Vorträge hervorrufen, haben uns veranlasst, das Symposium noch einmal – letztmalig – zu wiederholen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Ihre Stiftung Rosenkreuz

Infobrief September 2011

Liebe Leserinnen und Leser,

wir können Ihnen in diesem Herbst wieder Besonderes anbieten.
Am 1. Oktober geht es in die Tiefe der menschlichen Psyche, am 16. Oktober in die Tiefe der Materie und am 20. November in die Tiefe der Beziehung von Mann und Frau.

Doch beginnen wir mit dem Nächstliegenden. C. G. Jung (1875-1961), der zu den großen Pionieren der analytischen Psychologie gehört, sagte: Jede Erfahrung ist psychisch. Etwas ist nur erfahrbar, soweit es von der Psyche abgebildet wird. Die Psyche "ist das allerrealste Wesen, weil es das einzig unmittelbare ist". Und doch ist dieses Allerrealste für uns weitgehend unbekanntes Terrain.
Jung entdeckte das "kollektive Unbewusste", durch das jeder Einzelne an das Gesamtmenschliche angeschlossen ist. Er entdeckte die "Archetypen" als die Grundformen des kollektiven Unbewussten. Und er wies einen Weg, der ins Transzendente führt, zum "Selbst" des Menschen, dem großen Unbekannten.

Wie viel von Jungs Lehre ist Wissenschaft?
Wie viel ist Weisheit und wie viel Spiritualität?
Jung setzte sich mit der Gnosis auseinander. Doch ist das "Selbst", das er anstrebt, dasselbe wie das "Selbst", von dem die Gnostiker sprechen?

Rüdiger Sünner hat zum 50. Todestag C.G. Jungs den Dokumentarfilm Nachtmeerfahrten – Eine Reise in die Psychologie von C.G. Jung erstellt. In bewegender Form tritt das Leben Jungs vor uns, seine Träume und Imaginationen, sein titanisches Ringen als Wissenschaftler und die Tragik seiner Zeit, die auch an ihm ihre Spuren hinterließ.

Erleben Sie den Film mit uns und im Anschluss daran das Podiumsgespräch mit Rüdiger Sünner (Berlin), den Jung-Biographen Gary Lachman (London) und Gerhard Wehr (Schwarzenbruck) und der Jung-Kennerin Hanni Studer (Bern).

Wir freuen uns, Sie am Samstag, dem 1. Oktober in Kassel begrüßen zu dürfen.
Mehr Informationen finden sie hier.

Ihre Stiftung Rosenkreuz

Wegen eines Trauerfalls in der Familie kann Gerhard Wehr eventuell an der Veranstaltung nicht teilnehmen. Artikel lesen

Infobrief 30.05.11

Liebe Leserinnen und Leser ,

der Wind des Wandels weht über unsere heutige Welt. Wir können ihn einatmen, können ihn erspüren. Der Puls der Erde schlägt schneller, ihre Vibrationen haben sich in den letzten Jahren erhöht. Wir kennen die selbstheilenden Kräfte unseres Körpers. Sie verursachen u.a. Fieber. Auch die Erde besitzt, so möchten wir annehmen, selbstheilende Kräfte. Sie wühlen die Elemente auf und wir sprechen von Katastrophen. Gegenüber aschespeienden Vulkanen, dem Beben der Erde, Tsunamis und Tornados erweisen wir uns als unbedeutende Naturwesen.

Die alte Weisheit sagt jedoch, dass die Natur auf das Erwachen des Menschen als Geist-Seelen-Wesen wartet. Wir meinen, dass der Wind des Wandels die Botschaft überbringt: "Mensch, werde zu dem, der du nach deinem Innersten bist."

Wenn ein Mensch sein Potenzial erahnt und sich auf den Weg der Verwandlung begibt, "regt im Busen der Erde sich Freude wieder" (Hölderlin, Der gefesselte Strom).
Ein Quantensprung steht an, er erfordert unsere Mitwirkung.

Innerer Klimawandel.
Spirituelle Wege und ihre Beziehung zur Erde.

Symposium in Stuttgart am Sonntag, 5. Juni, 15 Uhr
mit Vorträgen eines Sufis, eines Anthroposophen und eines Rosenkreuzers.
Zu dieser besonderen Begegnung laden wir Sie herzlich ein.

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Infobrief 27. Mai 2011

Liebe Leserinnen und liebe Leser,

das Eine offenbart seinen Reichtum in großer Fülle. In Zeit und Raum, in der Geschichte der Menschen und in der Natur begegnet es sich selbst. Im menschlichen Bewusstsein will es erwachen. Begegnung wird dann zu einem Wiedererkennen. Wir erkennen das Eine in allem.

Die Arbeit unserer Stiftung steht im Zeichen des Einen. Aktuellste Naturwissenschaft, uralte Weisheit, religiöse Erfahrung und künstlerische Gestaltung sind Facetten, die sich zusammenfügen können. Daraus entsteht Wirklichkeit, die alle Erwartungen übersteigt.

Dante beschreibt in seiner Göttlichen Komödie den Weg des Menschen durch drei Sphären des Daseins. Gehen wir nicht alle durchs Inferno? Wir können den Berg der Läuterung besteigen und die Paradiespforte öffnen. Ein Ausblick von einem hohen Berg tut uns gut – auf dem Weg zum Einen.

Dr. Martin Zichner, Autor des Buches Die große Lebensspirale, beschreibt in einfachen Worten, was in der komplexen Dichtung enthalten ist. Er entschlüsselt sie für unser Leben. Viele Lichtbilder illustrieren seine Worte. Und Friedhelm Capelle, ein Meister seines Faches, spielt auf einem historischen Cembalo Musik der Renaissance und des Frühbarock.

Ein besonderes Erlebnis erwartet Sie,
ein Juwel in der Kette unserer Veranstaltungen:
Divina Commedia, Dantes geistige Botschaft.

Wir laden Sie herzlich ein
nach Koblenz am Samstag, dem 4. Juni 2011.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Ihre Stiftung Rosenkreuz

Infobrief 19. Mai.2011

Liebe Leserinnen und Leser,

die Evolution ist noch nicht zu Ende. In großen Abständen vollzieht sie Entwicklungssprünge, strebt sie eine neue Ebene an, von der man sagen kann, dass sie mehr darstellt als die Summe alles Vorhergehenden. Einem solchen Entwicklungssprung gehen Krisen und Phasen der Sättigung voraus.

Die natürliche Entwicklung des Menschen scheint abgeschlossen zu sein. Das zeigt sich an der Art der Krisen, die wir heute – im Innern und im Äußeren – erleben. Die Geist-Seelen-Ebene hat sich in uns jedoch noch wenig oder gar nicht entfaltet. Der Drang, der hinter der Evolution wirkt, treibt zu einem Entwicklungssprung.
Er bedarf jedoch unserer bewussten Mitwirkung.

Wir laden Sie herzlich ein zu unserem Symposium :
Stehen wir vor einem Entwicklungssprung in der Evolution?
Dr. Dieter Broers,
Biophysiker und Autor des Buches "(R)Evolution 2012",
spricht unter anderem über die Kräfte des Universums, die unserem Bewusstsein weiterführende Impulse geben.
Dr. Michael König,
Quantenphysiker und Autor des Buches "Das Urwort",
erläutert das schöpferische geistige Wirken auf der Ebene der Energiequanten und kleinsten Materieteilchen.
Michael Rüttinger,
Pädagoge und Rosenkreuzer, weist auf die neue seelische Gestalt hin, die als Möglichkeit vor uns steht.

Wir freuen uns, wenn Sie am
Sonntag, dem 29. Mai nach Köln kommen.
Eine Ticketreservierung ist empfehlenswert.

Ihre Freunde der Stiftung Rosenkreuz

Näheres zur Veranstaltung finden Sie hier

Infobrief 9. Mai 2011

Liebe Leserinnen und Leser,

"seitdem die Sterne vom Himmel gefallen und unsere höchsten Symbole verblasst sind, herrscht geheimes Leben im Unbewussten ... Unser Unbewusstes birgt belebtes Wasser ...", so schrieb C.G. Jung 1954.
Er bezeichnete die Beschäftigung mit dem Unbewussten als eine Lebensfrage des Menschen.

In unserer heutigen Zeit deuten viele Anzeichen darauf hin, dass die geistige Welt sich uns nähert und unser Unbewusstes aufstört. Kräfte des Menschheitserbes werden aufgewühlt und führen zu Existenzkrisen. Wenn wir sie annehmen, durchleben und uns den geistigen Urgründen zuwenden, können wir die Heilkraft der Seele, das große verborgene Potenzial in uns aktivieren. Bilder und Werte liegen in unserer Tiefe, die uns vollenden wollen.
Wir können sie erschließen.
Sie verwandeln uns zu dem, der wir sein sollen.
Die Sinnfrage setzt enorme Heilkräfte frei.

Herzlich laden wir Sie ein zu unserem Symposium
"Die Heilkraft der Seele"
in Fulda am Sonntag, dem 15. Mai 2011

mit Dr. Dagmar Uecker und Dr. Steffen Lenhard.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Ihre Stiftung Rosenkreuz

Infobrief 29. April 2011

Liebe Leserin, lieber Leser,

was willst Du leben? Spaß. Mich. Dich. Uns. Kunst. Physik. Freundschaft.

Die Antworten sind so spannend und unterschiedlich wie das Leben.
Hierzu veranstalten wir ein Forum, einen Tag von 12.00 bis 22.00 Uhr, gestaltet für junge Menschen, die dort die Möglichkeit erhalten sollen, ihre Vision der Zukunft vorzustellen, ihr Ideal der Welt mit anderen zu teilen, den Entwurf ihres Lebens zu formulieren und sich gegenseitig Impulse bei der Suche nach dem Sinn des eigenen Daseins zu geben.

Es beginnt um 12.00 Uhr mit einer Podiumsdiskussion, ab 14.30 Uhr gibt es Workshops,
ab 19.00 Uhr ein Abendprogramm.
Ein Tag, an dem etwas aufleuchten kann an den inneren Horizonten.

- Antje Starost, Regisseurin
stellt ihren neuen Film "7 oder warum ich auf der Welt bin" (Premiere 2011) auf dem
Forum vorab vor. Ein Workshop schließt sich an.
- "Manno, ist das Leben stressig."
Ein Clownerie-Workshop mit Gabor Vosteen, Musikclown.
- Improvisations- und Intuitionsworkshop mit "Die Redner"
Musik/Klang- und Filmkünstler aus Saarbrücken.
- Udo M. Geißler, emeritierter Professor für Design, regt visuell Sinnfragen an.
- "Bring dich ins Spiel", ein Theaterworkshop mit dem Graphit Theater Labor,
Berlin, davor ein Theaterstück nach Kleists Marionettentheater.
- "Gehe nach Ich-weiß-nicht-wo und hole das Ich-weiß-nicht-was"
Märchen hören und Gedankenaustausch mit dem Märchenerzähler Jörn-Uwe Wulf.
- "Was willst du (k)leben?"
Ein Kunstworkshop mit Caroline Schwarz und Klaas Thomalla,
Künstler aus Bremen und Oldenburg.
- Magma Nova, Sängerin aus Berlin,
entschleiert mit ihrem Chanson-Pop den einfachen Alltag.

... und viele weitere Aktionen. Was willst Du leben? Entwickle Deine Vision.

Am Samstag, dem 14. Mai 2011 in Hamburg, Rudolf-Steiner-Haus, Mittelweg 11.
Ein Forum für junge Menschen jeden Alters.

Näheres und Anmeldung unter www.waswillstduleben.de

Ihre Stiftung Rosenkreuz

Hinweis auf ein Filmfestival, bei dem wir unsere Veranstaltung ankündigen dürfen:
1. Internationales Cosmic Cine Filmfestival
27.04. - 04.05. in München,
04.05. - 11.05. in Bonn-Bad Godesberg
11.05. - 18.05. im Rhein-Neckar-Gebiet
18.05. - 25.05. im Main-Taunus-Gebiet.

Näheres dazu unter www.cosmic-cine.com Artikel lesen

Infobrief 4. April 2011

Liebe Leserinnen und Leser,

Joseph Beuys, Künstler und Kunstprofessor, und Jan van Rijckenborgh, Mit-Begründer der Schule des Rosenkreuzes, kommen zu übereinstimmenden Überlegungen:
· Jeder Mensch ist ein Künstler.
· Jeder Mensch ist berufen, ein Kunstwerk zu sein.

Jeder Mensch hat als Aufgabe, die hohe alchimische Kunst auszuüben, sich den heiligen Kräften zu öffnen, daran zu arbeiten, ein Instrument zu werden, die Gotteskräfte in sich wirken zu lassen, sie durch sich fließen zu lassen, so dass auch andere hiervon berührt werden. Die geistigen Dimensionen hinter den Erscheinungen unserer Welt ermöglichen es, in persönlicher Freiheit neue Wege zu gehen.
In dieser freiheitlichen Sicht ist Kunst die wesentliche Äußerungsform des Menschen. Stammt das Kunstwerk aus geistiger Inspiration, kann es eine Gottesgabe sein.

Wir laden Sie herzlich ein zu unserem Symposium
Die Verwandlung der Wirklichkeit. Kunst und Spiritualität heute
am Samstag, dem 9. April 2011 im Kunstverein in Mannheim.
Näheres dazu hier

Der frische Wind der Freiheit der Kunst kann festgefahrene Strukturen in uns wegblasen. Arbeiten Sie an Ihrem eigenen Kunstwerk! Das Potenzial hierzu trägt jeder in sich. Wie es geweckt wird, behandeln wir in einem weiteren Symposium:
Die Heilkraft der Seele
am Sonntag, dem 10. April im Kieler Schloss.
Näheres dazu hier

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und grüßen Sie herzlich

Ihre Stiftung Rosenkreuz Artikel lesen

Infobrief 10, März 2011

Liebe Leserinnen und Leser,

Menschen, die ihrer Zeit voraus sind, müssen wohl zwangsläufig leiden. Paracelsus (1493 – 1541) erfuhr das auf drastische Weise. Er führte ein bewegtes und schweres Leben. Heute, 500 Jahre später, wirken seine Impulse im Bereich der Naturheilkunde. Paracelsus sprach vom "Licht der Natur".

Sein eigentliches Anliegen ging jedoch darüber hinaus. Er stimulierte eine Seelenentwicklung, durch die die Menschen das "Licht des Geistes" empfangen können. Das ist ein Weg, der auch heute noch für viele unerschlossen ist. In unserer jetzigen Zeitenwende erlangt er indes große Aktualität.

Vier Vorträge eines Symposiums stellen die faszinierende Gestalt des Paracelsus vor uns. Gott, Kosmos und Mensch sind in seiner Schau eine Einheit. Können wir zu dieser Einheit in neuer Bewusstwerdung durchdringen?

Herzlich laden wir Sie unserem Symposium Paracelsus – Vom Sichtbaren zum Unsichtbaren ein. Es findet in Wien am Sonntag, dem 3. April statt.

Ein Broschüre erscheint hierzu in Neuauflage. Sie können sie über "Publikationen" auf unserer Webseite beziehen.

Wir wünschen Ihnen eine gute Zeit.

Ihre Freunde der Stiftung Rosenkreuz

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Infobrief 9 März 2011

Liebe Leserinnen und Leser,

wenn eine große Entdeckung gemacht wird, durch die sich das Weltbild ändert, dauert es oft lange, bis das Bewusstsein sie aufnehmen kann. Denn es ist ja noch auf das alte Weltbild abgestimmt. Max Planck, der Begründer der Quantentheorie, sagte 1944 in einem Vortrag:

"Als Physiker, der sein ganzes Leben der nüchternen Wissenschaft, der Erforschung der Materie gewidmet hat, bin ich sicher von dem Verdacht frei, für einen Schwarmgeist gehalten zu werden. Und so sage ich nach meinen Erforschungen des Atoms dieses: Es gibt keine Materie an sich. Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und sie zum winzigsten Sonnensystem des Alls zusammenhält. Da es im ganzen Weltall aber weder eine intelligente Kraft noch eine ewige Kraft gibt – es ist der Menschheit nicht gelungen, das heißersehnte Perpetuum mobile zu finden –, so müssen wir hinter dieser Kraft einen bewussten, intelligenten Geist annehmen. Dieser Geist ist der Urgrund aller Materie."

Heute, viele Jahrzehnte später, wird deutlich, wie sehr bestimmte Forschungsergebnisse der Quantenphysik durch Erkenntnisse erklärt werden können, die auf spirituellen Wegen in Ost und West gewonnen worden sind.

Unser Symposium Quantenphilosophie und Spiritualität führt Sie in diesen Themenbereich ein. Haben Sie den Schritt in das neue Weltbild für sich schon vollzogen?

Wir laden Sie herzlich ein nach Essen am Samstag, dem 26. März 2011.

Ihre Stiftung Rosenkreuz

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Infobrief 8, März 2011

Liebe Leserinnen und Leser,

können Sie sich vorstellen, dass es zu allem äußeren Leben eine Hintergrundmusik gibt? Melodien erklingen und die Menschen "tanzen" entsprechend den Klängen, die sie unbewusst aufnehmen.
Dichter, Philosophen und Komponisten haben auf die Klänge des Orpheus reagiert und sie in ihre jeweilige Zeit übertragen. Es ist eine geheimnisvolle "Musik", die aus mythischem Urgrund heraus ertönt und Menschenherzen berührt. Sie bildet einen unzerstörbaren Hintergrund, der durch viele andere "Hintergründe" allerdings überlagert wird, die sich im Verlauf der Jahrhunderte gebildet haben und das menschliche Unbewusste erfüllen.

Mozarts Zauberflöte ist eine Anknüpfung an Orpheus. Tamino spricht: "Wie stark ist nicht dein Zauberton, / weil, holde Flöte, durch dein Spielen / selbst wilde Tiere Freude fühlen." Die orphische Botschaft wird in Klang und Wort aufgegriffen und fortgeführt. Es ist eine große, überzeitliche Botschaft, die die Menschenseele in eine hohe Autonomie und Verantwortung erheben will.

Nur wenig andere Veranstaltungen unserer Stiftung haben eine solche Resonanz erfahren wie der Vortrag von Ulla Schreiber und Michael Rüttinger über Mozarts Zauberflöte. Weg der Einweihung. Er wird von Arien, Chören und Instrumentalmusik begleitet.
Diese Veranstaltung findet auf mehrfachen Wunsch noch einmal in diesem Jahr statt.

Wir laden Sie herzlich ein in die Residenz in Würzburg am Samstag, dem 12. März 2011.

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Infobrief 7, Februar 2011

Liebe Leserinnen und Leser,

die Welt gerät aus den Fugen. Wieder einmal. Es gab schon viele Zeitenwenden, größere und kleinere. Stets sind sie verbunden mit Chancen für einen anstehenden Bewusstseinsschritt. So auch heute. Woran kann man sich orientieren? Woran anders als an den geistigen "Grundfugen" der Welt. Das Ur-Wissen von ihnen ist durch alle Zeiten hindurch bewahrt geblieben.

Hierzu gehört auch die Kenntnis von der "Heiligen Geometrie" und vom "Geheimnis der Zahlen". Die Grundstrukturen unseres Daseins weisen auf etwas hin, das vor dem Griff unserer Welt bewahrt bleibt: auf das legendäre "Schöne, Gute und Wahre". Und die Zahlen von eins bis zehn wollen von dem Weg des Menschen er-"zählen". Wenn wir sie ent-"ziffern", erkennen wir, wie der Mensch einstmals aus dem Ursprung (der Eins) herausgegangen ist und wie er auf seinem Entwicklungsgang durch die Materie auf einer höheren Ebene bewusst wieder zu ihm zurückfinden kann (zur Zehn).

Wir laden Sie herzlich ein zu dem Symposium Heilige Geometrie und das Geheimnis der Zahlen. Es findet am Sonntag, dem 6. März 2011 im Volkshaus in Zürich statt. Zwei Kenner ihres Faches werden Sie tief einführen in das, womit wir eigentlich täglich – ganz unbewusst – umgehen.

Falls Ihnen eine Reise nach Zürich nicht möglich ist: Die Broschüre mit den Texten kann man auch über unseren Internet-Buchshop bestellen.

Mit herzlichem Gruß
Ihre Stiftung Rosenkreuz

Weitere Informationen finden Sie unter
www.stiftung-rosenkreuz.de, www.stiftung-rosenkreuz.ch Artikel lesen

Infobrief 6 Februar 2011

Liebe Leserinnen und Leser,

in den Lehren vieler Religionen finden wir die Aussage, dass nichts verloren geht. Gleiches fügt sich zu Gleichem zusammen und wirkt fort. Unsichtbar prägt es die Atmosphäre, in der wir denken und fühlen. Die großen spirituellen Wege haben ihre Spuren hinterlassen. Diejenigen, die seelischen Frieden und seelische Freiheit errungen haben, haben ein Informationsfeld hierüber in der Atmosphäre der Erde erzeugt. Wenn die Zeitumstände es möglich machen und wenn dieses Feld gleichsam gesättigt ist von seinem Reichtum, ergießt es sich über Menschengruppen oder einzelne Völker.

Sie werden von Idealen ergriffen und autoritäre Regime verschwinden, weil ihre Zeit abgelaufen ist. Die Ideale führen zu Unruhe und Bewegung. Ihre Quelle, ihre seelische Wirklichkeit, das Informationsfeld, aus dem sie fließen, befindet sich jedoch in Ruhe und Stille. Das Feld der Erlösung ruft seine Kinder und entfacht dazu eine große Bewegung. Spirituelle Wege knüpfen an die Bewegung an und zeigen die Richtung.

Der Philosoph T.W. Adorno prägte 1951 den Satz: "Erkenntnis hat kein Licht als das, das von der Erlösung her auf die Welt scheint." Das zeitlos wirkende Informationsfeld führt zur Erkenntnis.

Wir hatten eine inspirierende Veranstaltung in Pforzheim zum Thema Die Kraft der Stille mit Ulla Schreiber (Rosenkreuzerin) und Herbert Ludwig (Anthroposoph). Und wir sind sicher, dass wir eine ähnlich tiefgehende Inspiration erfahren werden, wenn Ulla Schreiber und Dr. Paul Köppler (Buddhist) zu diesem Thema in Koblenz sprechen.

Wir laden Sie herzlich ein für Samstag, den 26. Februar 2011
ins Haus Metternich, Münzplatz 7-8 in Koblenz.

Ihre Stiftung Rosenkreuz

Weitere Informationen dazu finden Sie hier Link Artikel lesen

Infobrief 5, Februar 2011

Liebe Leserinnen und Leser,

auf allen geistigen Wegen spielt die Stille eine große Rolle. Rumi, einer der großen Mystiker des Islam, formulierte hierzu die Worte:

"Ganz im Geheimen sprachen der Weise und ich.
Ich bat ihn: Nenne mir die Geheimnisse der Welt.
Er sprach: Schweig ... und lass dir von der Stille
die Geheimnisse der Welt erzählen."

Es kann nicht anders sein: Alle Geheimnisse des Daseins sind in der "Stille" in uns und um uns enthalten. Wir leben mitten darin und finden doch nicht ohne weiteres den Zugang dazu. Der "Lärm"unserer Gedanken, die Bewegtheit unserer Empfindungen und die zwingende Kraft unserer Vorstellungen überdecken "das", von dem alles getragen wird und in dem wir die Tiefe und das Ziel unseres Daseins finden können.

In unserem Symposium in Pforzheim am Samstag, dem 12. Februar 2011 sprechen eine Rosenkreuzerin und ein Anthroposoph über "Die Kraft der Stille".

Ein innerer Zusammenhang verbindet dieses Thema mit dem Symposium, das am nächsten Tag, am 13. Februar, in Braunschweig stattfindet: "Die Heilkraft der Seele".

Welch große seelische Konflikte haben die Menschen unserer Tage! Haben die Konflikte einen Sinn? Welche Rolle spielt die Sinnfrage für einen Menschen, der psychisch "am Ende" ist? Was können Krisen, die das Leben erschüttern, uns lehren? Welche Möglichkeiten eröffnen sie?

Ein Logotherapeut und eine Ärztin berichten von ihren Erfahrungen und Erkenntnissen.

Gern laden wir Sie zu diesen Symposien ein. Wenn es Ihnen nicht möglich ist, zu kommen, können Sie über den Buchshop unserer Stiftung Broschüren über die Veranstaltungen beziehen (www.stiftung-rosenkreuz.de).

Mit herzlichem Gruß
Ihre Stiftung Rosenkreuz Artikel lesen

Infobrief 4, Januar 2011

Liebe Leserinnen und Leser,

wir hatten Sie mit unserem letzten Infobrief zu der Veranstaltung "Das kreative Universum" im Rudolf Steiner Haus in Hamburg am 23. Januar eingeladen. Es gab rund 400 Sitzmöglichkeiten. Doch bereits einige Tage vor der Veranstaltung näherte sich die Zahl der Reservierungen der Kapazitätsgrenze. Sehr viele Interessierte konnten die Veranstaltung deshalb nicht besuchen. Sie war – mit Film und Podiumsgespräch – ein solcher Erfolg, dass wir uns spontan entschlossen, sie am Sonntag, dem 30. Januar zu wiederholen, ebenfalls um 17 Uhr im Rudolf Steiner Haus in Hamburg.

Wir können Sie hierzu also erneut einladen. Wenn es Ihnen möglich ist, zu kommen, raten wir Ihnen dringend, sich einen Platz reservieren zu lassen (ticket@stiftung-rosenkreuz.de). Teilnehmer an dem Podiumsgespräch im Anschluss an den Film sind Prof. Wolfgang Schad, Dr. Dagmar Uecker, Dr. Bernd Rosslenbroich und Dr. Rüdiger Sünner.
Dr. Rosslenbroich (Leiter des Instituts für Evolutionsbiologie an der Universität Witten/Herdecke) tritt beim Podiumsgespräch an die Stelle von Prof. Hans-Peter Dürr.

Das große Thema ist die Bemühung von Wissenschaftlern um eine ganzheitliche Sichtweise der Entstehung und Entwicklung des Universums und insbesondere der Erde mit ihren Lebensformen.
Wiederholt werden wir auf die Unabgeschlossenheit des Universums hingewiesen und auf die immer wieder auftretenden Freiräume für künftige Entwicklungen. Das bedeutet, dass der Mensch Mitverantwortung übernehmen kann; er ist nicht vollständig determiniert. Das ist nur einer der wichtigen Gedanken des Films, der die Natur als Künstlerin verherrlicht und die Sinnfrage mit naturwissenschaftlicher Forschung vereint.

Wir freuen uns, wenn Sie mit uns in das schöpferische Geschehen der Evolution eintauchen.

Ihre Stiftung Rosenkreuz

Näheres auf www.stiftung-rosenkreuz.de Artikel lesen

Infobrief 3, Januar 2011

Liebe Leserinnen und Leser,

dieser Infobrief ist ein bisschen länger als sonst. Aber Sie werden spüren, dass es sich bei dem Thema so anbietet.
Rüdiger Sünners neuer Film trägt den Titel Das kreative Universum. Er ist eine Hymne an die Kreativität der Natur. Immer schon haben Künstler die Natur in ihrem grenzenlosen Reichtum verherrlicht. Sie haben sich von ihrer Schönheit erfüllen lassen. Hölderlin weiht seine Gedichte der "mächtigen göttlich-schönen Natur".

Im Verlauf der letzten hundert Jahre hat sich zur Bewunderung der Natur die Bewunderung der Evolution der Natur gesellt. Der Paläontologe und Jesuitenpater Teilhard de Chardin verfasste 1923 in der Wüste Ordos in China eine bewegende "Messe über die Welt": "... Du, der Du weißt, weshalb es unmöglich ist, dass das Geschöpf anders geboren wird als getragen von dem Trieb einer unbeendbaren Evolution."

Das Werden, die Entwicklung, die Offenbarung des Neuen ist in den Vordergrund getreten. Wir erleben uns als Noch-nicht-Vollendete. Ernst Bloch schrieb: "Ich bin, aber ich habe mich nicht, deshalb werden wir erst." Stellen wir uns die Menschheit als einen einzigen Menschen vor. Er will sich empfangen, will "sich selbst haben", in der Erkenntnis seines bisherigen Werdens.

Einige bedeutende Wissenschaftler unserer Zeit, die in Rüdiger Sünners Film ihre Forschungsergebnisse und ihr Ringen um Wahrheit darstellen, mögen "den Menschen" repräsentieren. Er steht in der Evolution, ist ihr aktuelles Ergebnis. Alles Vorangegangene lebt in ihm fort. Doch er ist nicht erfüllt davon. Er wird getrieben von einem verzehrenden Mangel. "Woher komme ich? Wohin gehe ich?" Rüdiger Sünner zieht den Betrachter seines Films in eine große Suchbewegung hinein. Er löst sich von allem Dogmatischen und Festgefahrenen. Der Film zeigt, wie sich die Naturwissenschaft mit titanischer Wucht bemüht, Türen aufzustoßen und wie doch eine entscheidende Tür für die bisherigen Methoden der Forschung unzugänglich bleibt. Sie veranlasst manche Wissenschaftler, vorsichtig Grenzen zu überschreiten.

In der Forschungsstätte CERN bei Genf suchen Tausende von Forschern in gigantischen Experimenten nach dem "Gottesteilchen", aus dem sich die Schöpfung entwickelt hat. Immer deutlicher zeigt sich, dass sie ins "Nichts" vorstoßen, in ein grenzenloses unstoffliches "Meer aller Möglichkeiten", eine Potenzialität, aus der Unerwartetes hervorbricht.

Rüdiger Sünners Film ist ein Kunstwerk. Die Natur ist eine Künstlerin. Kann nur der Künstler die Künstlerin verstehen? Ist nur der Künstler dazu berufen, sich in sie einzuleben? Müssen wir selbst zum Künstler werden, um die gestaltenden Kräfte in uns und um uns herum zu erleben – und mitzugestalten? Unser Denken gleicht dem Homunculus in Goethes Faust: es ist "nur halb zur Welt gekommen" und muss sich noch bewusst in das Meer des Werdens ergießen.
"Werde, der du bist", fordert Nietzsche in dunkler Andeutung. Im Ozean des Werdens erst können wir uns empfangen.

Die Mutter Natur kann uns, auch in unserem jetzigen Leben, erneut gebären. Doch haben wir keinen Vater? Auf welche Weise sollen wir erneut geboren werden? "Gott ist tot", sagte Nietzsche. Und in der Tat: Die traditionellen Gottesvorstellungen sterben.
Ohne männlich-weibliche Polarität kann jedoch nichts entstehen. Das Impulsgebende, wo ist es in der Evolution? Es bleibt verborgen, ist nicht, wie die Mutter, in seiner Eigenart erkennbar.

Die Evolutionsforscher sind immer wieder an den Punkt gestoßen, an dem ein Impuls gewirkt haben muss: Es bedurfte einer ungeheuer präzisen Feinabstimmung der Ursprungsenergien, um nach dem sog. Urknall ein Universum wie das unsrige entstehen zu lassen. In der Evolution traten plötzliche Entwicklungsschübe auf, die kausal nicht erklärbar sind; so sind die Augen bei vielen Tierarten unabhängig voneinander entstanden; die Artenvielfalt trat in einem relativ kurzen Zeitraum auf. Und schließlich fragen wir: Wie kann es sein, dass sich immer neue und immer komplexere Einheiten bilden, die mehr sind als die Summe ihrer Teile? Ist hierfür nicht ein Impuls erforderlich?

Manche Vertreter der Religion leiten hieraus die Lehre des "Intelligent Design" ab. Gott hat den Plan festgelegt, er hat die Geschöpfe entworfen, so sagen sie und die Evolution damit determiniert. Die Evolutionsforschung zeigt demgegenüber deutlich das Bestehen von Freiräumen auf. Die Bedeutung der sogenannten Zufälle tritt ans Licht. Es gibt Spielräume, die die Natur bei ihren Geburtsvorgängen hat. Sie werden bei der Mutation der Gene deutlich. Und noch größere Freiräume eröffnen sich dem Menschen in seiner Bewusstwerdung.

Impulsgebendes, "Information" bietet sich an, damit die Freiräume "Sinn-voll" genutzt werden. Doch hierfür muss der Mensch sich vorbereiten, muss sich empfänglich machen. Dem dient tiefgehende spirituelle Bemühung. Sie kann zu der Erkenntnis führen, wie die nicht zwingenden, schöpferischen Impulse in Freiheit umgesetzt werden können. Der Mensch scheint von der Evolution zu Großem berufen zu sein. Die Natur bietet ihm für das Werk, das er zu verrichten hat, Werkstoffe an, nicht zuletzt in seinem eigenen Körper.

Derzeit nutzt der Mensch seine Möglichkeiten jedoch in einer Weise, die das Überleben auf der Erde bedroht. Er ist noch nicht zu dem Künstler geworden, der er werden soll. Die großen Alchemisten sprachen davon, dass der Mensch die Natur zu vollenden hat – und damit zugleich sich selbst. Das "opus magnum" wartet auf ihn, bei dem er Künstler und Kunstwerk zugleich ist, in der Umgestaltung zu einem neuen, umfassenderen Abbild der großen "Potenzialität", die in ihrer Tiefe nicht auslotbar ist.

Der Mensch kann sich zu dem Impulsgebenden erheben. Es lebt in ihm verborgen, wie es in der gesamten Evolution verborgen lebt. Er kann es in einem inneren Erwachen aufnehmen und in tiefem Verstehen seine Neuschöpfung zulassen und daran mitwirken. "Jeder Mensch ist ein Künstler", sagt Joseph Beuys. Die Schönheit geleitet ihn auf eine höhere Ebene des Seins.

Ein großes Thema wurde von Rüdiger Sünner gestaltet. Wir zeigen seinen Film Das schöpferische Universum am Sonntag, dem 23. Januar um 17:00 Uhr im Rudolf Steiner Haus in Hamburg. Im Anschluss daran sprechen der Quantenphysiker Prof. Dr. Hans-Peter Dürr, der Evolutionsbiologe Prof. Dr. Schad, die Medizinerin Dr. Dagmar Uecker und Dr. Rüdiger Sünner darüber in einem Podiumsgespräch. Gemeinsam können sie als der "eine Mensch" aus den Bereichen der Naturwissenschaft, Kunst und Spiritualität das zusammenfügen, was in seiner Gesamtheit eine Tür in uns öffnen kann.

Wir laden Sie hierzu herzlich ein. Es ist unbedingt notwendig, die Eintrittskarte unter ticket@stiftung-rosenkreuz.de zu reservieren.

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Infobrief 2 Januar 2011

Liebe Leserinnen und Leser,

ein spiritueller Weg geht mit Erkenntnis einher. Wir müssen wissen, was wir tun. Was ist möglich? Was ist Illusion? Welches Ziel steht uns vor Augen?

In den alten Mysterien ging es vor allem darum, die Seele aus ihrer Einkerkerung im Körper zu befreien. Man strebte primär danach, die körperliche Hülle zurückzulassen. Hieran hat sich in den letzten 2000 Jahren etwas geändert. Das menschliche Wesen mit seinem unsterblichen Seelenkern ist tief hineingewachsen in die materielle Gestalt. Fast jeder identifiziert sich heute mit seinem Körper. Ein starkes irdisches Ich hat sich darin herangebildet.

Die neue Ausgangsbasis führt dazu, dass eine Befreiung des unsterblichen Prinzips nur möglich ist, wenn sich nicht nur Bewusstsein und Seele in dieser Richtung entwickeln, sondern auch eine Verwandlung des Körpers und seiner Funktionen damit einher geht. Immer deutlicher zeigt sich, dass der Körper in seiner Anatomie auf die Möglichkeit einer solchen Verwandlung abgestimmt ist. Man kann von einer Feinabstimmung seiner Organe auf mögliche spirituelle Prozesse sprechen. Das gilt für die gesamte Organstruktur, insbesondere aber für Herz und Haupt.

Dr. Roger Kalbermatten und Dr. Stephan Sigrist haben gemeinsam seit über 15 Jahren die Zusammenhänge zwischen den geistigen Prinzipien des Lebens und ihrer Signatur in der Anatomie und Physiologie des Menschen untersucht.

Auf Grund der Bedeutung ihrer Aussagen wiederholen wir das Symposium, das im September 2010 in der Liederhalle in Stuttgart stattfand.: "Das Gehirn und die Anatomie der Befreiung".

Die Vorträge werden Sie tief einführen in das "Lesen im Buch der Natur". Sie werden Ihren Körper danach in einem neuen Licht sehen.

Wir laden Sie herzlich ein nach Bremen am Samstag, dem 22. Januar 2011.
(Näheres unter www.stiftung-rosenkreuz.de).

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Infobrief 1 Januar 2011

Liebe Leserinnen und Leser,

wir begrüßen Sie zum Neuen Jahr und stellen Ihnen (unten) unser Halbjahresprogramm vor. Wenn wir ein solches Programm zusammenstellen, fragen wir uns: Was tun wir eigentlich? Was ist der Sinn der Sache?

Ein Bild mag unser Selbstverständnis erläutern: Ein Baum wächst vom Himmel herab, die Wurzeln oben, die Zweige nach unten gerichtet (Bhagavadgita 15. Gesang). Eine Fülle von Impulsen kommt aus der geistigen Welt.
Ein Baum wächst von unten nach oben. Die meisten seiner Äste biegen sich zur Erde zurück. Doch eine Anzahl wächst weiter nach oben. In den Bereichen von Kunst, Wissenschaft und Spiritualität gibt es viele nach wahrhafter Erkenntnis strebende Menschen und Gruppen. Ihre Wege gehen in verschiedene Richtungen, wie die Äste eines Baumes.

Doch wenn der Frühling kommt und der Baum ein Blüten- und Blätterkleid erhält, wird etwas deutlich: Jeder der auseinanderstrebenden Äste wird benötigt, um das Kleid zu formen. Das eine Blüten- und Blätterkleid ist Antwort auf die Impulse, die von dem herabwachsenden Baum ausgehen.

So steigt die Erkenntnis auf, dass die um Wahrheit ringenden Menschen eine Einheit bilden. In all ihren unterschiedlichen Bemühungen sind sie die Antwort "des Menschen" auf das Licht.

Das vielfältige Suchen führt zu mehr als der Summe seiner Resultate. Dieses "Mehr" ist nicht formulierbar. Es ist die übergreifende Einheit. Sie ruft nach einer Transformation unseres Bewusstseins.

Ihr will die Stiftung Rosenkreuz dienen. Sie bringt Repräsentanten von Strömungen zusammen, die sich lange Zeit getrennt voneinander entwickelt haben: Das Dreieck von Wissenschaft, Kunst und Spiritualität wird neu gezogen.
Unterschiedliche spirituelle Strömungen finden ein Forum, auf dem sie sich zu einem Thema äußern.

Bei alledem haben wir eine Erfahrung gemacht: Die nach Wahrheit Suchenden beginnen, sich als Freunde zu erkennen. Nur deshalb, weil sie nach Wahrheit suchen. Das nicht Formulierbare, Übergreifende steht am Ende der Veranstaltungen im Raum.

Hierzu laden wir Sie herzlich ein.

Wir wünschen Ihnen ein inspirierendes, gutes Neues Jahr.

Ihre Stiftung Rosenkreuz

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Veranstaltungsprogramm 1. Halbjahr 2011

Samstag, 22.01.2011 in Bremen
Das Gehirn und die Anatomie der Befreiung, Symposium
Dr. Roger Kalbermatten, Dr. Stephan Sigrist

Sonntag, 23.01.2011 in Hamburg
Das kreative Universum, Film und Podiumsgespräch
Prof. Dr. Hans-Peter Dürr, Prof. Dr. Wolfgang Schad,
Dr. Dagmar Uecker, Dr. Rüdiger Sünner
Moderation: Dr. Gunter Friedrich

Samstag, 12.02.2011 in Pforzheim
Die Kraft der Stille, Symposium
Herbert Ludwig, Ulla Schreiber (Anthroposoph und Rosenkreuzerin)

Sonntag, 13.02.2011 in Braunschweig
Die Heilkraft der Seele, Symposium
Dr. Dagmar Uecker, Andreas Böschemeyer

Samstag, 26.02.2011 in Koblenz
Die Kraft der Stille, Symposium
Dr. Paul Köppler, Ulla Schreiber (Buddhist und Rosenkreuzerin)

Sonntag, 06.03.2011 in Zürich (Schweizer Stiftung Rosenkreuz)
Heilige Geometrie und das Geheimnis der Zahlen
Ursel Korb, Andreas Beutel

Samstag, 12.03.2011 in Würzburg
Mozarts Zauberflöte. Weg der Einweihung, Vortrag und Musik
Ulla Schreiber, Michael Rüttinger

Samstag, 26.03.2011 in Essen
Quantenphilosophie und Spiritualität, Symposium
Dr. Ulrich Warnke, Dr. Dagmar Uecker

Sonntag, 03.04.2011 in Wien
Paracelsus. Vom Sichtbaren zum Verborgenen, Symposium
Hanni Studer,. Dr. Klaus Bielau, Dr. Roger Kalbermatten, Dr. Stephan Sigrist

Samstag, 09.04.2011 in Mannheim
Kunst und Spiritualität heute, Symposium
Prof. Dr. Raimer Jochims, Martin Weyers, Dr. Peter Guttenhöfer, Michael Evers,
Moderator: Jürgen Binder

Sonntag, 10.04.2011 in Kiel
Die Heilkraft der Seele, Symposium
Dr. Dagmar Uecker, Andreas Böschemeyer

Samstag, 14.05.2011 in Hamburg
Was willst du leben? Hast du einen Lebenstraum?
Workshops
Näheres demnächst unter www.waswillstduleben.de

Sonntag, 15.05.2011 in Fulda
Die Heilkraft der Seele, Symposium
Dr. Dagmar Uecker, Dr. Steffen Lenhard

Sonntag, 29.05.2011 in Köln
Stehen wir vor einem Entwicklungssprung in der Evolution? Symposium
Dr. Dieter Broers, Dr. Michael König, Michael Rüttinger

Samstag, 04.06.2011 in Koblenz
Divina Commedia. Dantes geistige Botschaft, Vortrag
Dr. Martin Zichner

Sonntag, 05.06.2011 in Stuttgart
Innerer Klimawandel.
Geistige Wege und ihre Beziehung zur Erde, Symposium

Firos Holterman ten Hove, Roland van Vliet, Dr. Gunter Friedrich
(Sufi, Anthroposoph und Rosenkreuzer) Artikel lesen

Infobrief 2 November 2010

Liebe Leserinnen und Leser,

was ist die Aufgabe und das Ziel der Kunst heute?

Wassily Kandinsky schreibt in seinen kunsttheoretischen Erwägungen, dass uns eine ägyptische Plastik heute mehr erschüttert, als sie ihre Zeitgenossen zu erschüttern vermochte. Heute "hören" wir in ihr den entblößten Klang der Ewigkeitskunst …

Kandinsky unterscheidet drei mystische Notwendigkeiten in der Kunst:

1. das Element der Persönlichkeit
2. das Element des Stiles und des inneren Wertes
3. das Element des Rein- und Ewig-Künstlerischen

Das Überwiegen des 3. Elementes ist ein Zeichen der Größe des Künstlers. Die beiden ersten Elemente sind nur mitspielende Kräfte und wirken außerdem eher bremsend. Die innere Notwendigkeit und also die Entwicklung der Kunst ist ein Fortschreiten des "Ewig-Objektiven" im "Zeitlich-Subjektiven". Es gibt Zeiten, in denen es nur wenigen Künstlern gegeben ist, diese Qualitätsebene zu erreichen. An der obersten Spitze steht manchmal ein Einzelner allein. Sein freudiges Sehen ist der inneren unermesslichen Trauer gleich, weil die ihm am nächsten stehenden Menschen ihn nicht verstehen. Er ist seiner Zeit weit voraus. Entrüstet nennen sie ihn einen Schwindler und Irrenhauskandidaten. So verachtet stand auch Beethoven zu seinen Lebzeiten allein.

Kandinskys Würdigung des Künstlers findet eine Fortführung in dem, was Joseph Beuys mit dem Begriff der "Sozialen Plastik" beschrieb. Nicht mehr das Kunstwerk, sondern die Größe, die Genialität des Menschen ist entscheidend. Mit seiner gesellschaftsverändernden, menschheitsverändernden Kompetenz, mit seinen Erneuerungsmöglichkeiten vollzieht er einen Quantensprung, vom alten Denken zum "Neuen Menschen".

Der Anspruch der "Sozialen Plastik", wonach alle Menschen Künstler sind, die die Welt im Sinne eines wahren Kunstwerkes formen und gestalten, ist noch eine Zukunftsvision. Auch das avantgardistische Künstlergenie Beuys erfuhr breites Unverständnis und Ablehnung. Erst jetzt, Jahre nach seinem Tod im Jahre 1986 scheint sich das Bewusstsein zu ändern.
Sind es nicht gerade die Utopien einer neuen Betrachtung der Welt, von denen wirkende Impulse für die menschliche Evolution ausgehen?

Wir laden Sie herzlich ein zu unserem Symposium "Die Verwandlung der Wirklichkeit. Kunst und Spiritualität heute". Wir wiederholen diese Veranstaltung, die schon in Frankfurt tiefgreifende Impulse geben konnte, am Samstag, dem 4. Dezember in Kooperation mit der Urania in Berlin.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
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Infobrief 1 November 2010

Liebe Leserinnen und Leser,

unser Symposium "Die Heilkraft der Seele" kommt in neuer Sprecherkonstellation.

Auf einem "Weg der Seele" machen wir Entdeckungen, zum Beispiel: Alles ist vorhanden. Alles ist immer schon da gewesen, nur auf andere Weise, in anderer Verwirklichung.
Das Neue, das sich in uns entwickelt, kann man nicht mit den Begriffen des Alten erklären. Man muss auf den Ursprung zurückgreifen. Neues, das sich vom Alten abhebt, kommt sprunghaft. Der Ur-Sprung setzt sich fort. Er ist es, der sich entfaltet. Das der Schöpfung zu Grunde liegende Geistige offenbart sich etappenweise in der menschlichen Seele.

Uns ist es – im jetzigen Stadium – aufgegeben, daran mitzuwirken. Wir können einen Bewusstseinssprung ermöglichen, wenn wir bereit sind, Altes in unserem Denken, in unseren Vorstellungen und Empfindungen konsequent loszulassen und offen, leer zu werden, damit das Umfassendere, das Neue eintreten und uns umgestalten kann.

Seelische Erkrankungen erweisen sich vor diesem Hintergrund als Korrekturen, die eine Neu-Aufstellung ermöglich. Welche Bedeutung hat die Frage nach dem Sinn des Lebens in der heutigen Psychotherapie?
Unser Symposium "Die Heilkraft der Seele" geht hierauf näher ein. Die Vorträge spannen den Bogen von der psychotherapeutischen Behandlung bis zur Initiation.

Wir freuen uns, wenn Sie am Sonntag, dem 21. November nach Zürich kommen.
Es ist eine wunderschöne Stadt und es erwartet Sie ein tiefgreifendes Symposium.

Ihre Stiftung Rosenkreuz

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Newsletter 2, Oktober 2010

Liebe Leserinnen und Leser,

in dem gnostischen Evangelium nach Philippus stehen die Worte:
"Die Wahrheit kam nicht nackt in diese Welt, sondern sie kam in Sinnbildern und Abbildern. Anders kann die Welt die Wahrheit nicht empfangen."
Unser Leben ist ein Abglanz der Wirklichkeit.
Die Wirklichkeit selbst können wir nicht erkennen.
"Niemand kann etwas Unvergängliches wahrnehmen, außer er wird selbst unvergänglich", so das Philippus-Evangelium, und Goethe formuliert die uralte Erkenntnis mit den Worten: "dass wir nichts wissen können".

Und doch. Die Abbilder mit ihrer symbolhaften Bedeutung weisen einen Weg.
"Durch das Abbild (diesmal ist der Mensch gemeint) wird die Auferstehung bewerkstelligt", so noch einmal das Philippus-Evangelium.

Es gibt einen Weg vom Abbild zum Urbild, dem unvergänglichen Ursprung.
Die Veranstaltungen unserer Stiftung zeigen die vielfältigen Ansätze für einen solchen Weg.
Das Weiterführende besteht darin, dass wir andersartige und scheinbar sogar widersprüchliche Ansätze nebeneinander stellen.

Am Samstag, dem 6. November spannen wir einen Bogen zwischen Freimaurersicht und Rosenkreuzersicht. Im großen Festsaal des Logenhauses in Frankfurt bringen wir eine gekürzte Fassung unserer schon vielfach durchgeführten Veranstaltung
"Mozarts Zauberflöte – Weg der Einweihung".
Im zweiten Teil des Nachmittags stellen wir eine neue Oper vor:
"Das Labyrinth – Der Zauberflöte zweyter Theil"
.
Der Komponist Franck A. Holzkamp und der Librettist Gerd Scherm erläutern, dass der innere Weg auf einer neuen Ebene weiter geht, nachdem Tamino und Pamina und auch Papageno und Papagena einander gefunden haben.
Ist es nicht klar, dass die große Arbeit im Meistergrad dann erst beginnt?
Ein neues Bewusstsein (ein "Sohn", eine "Tochter") müssen heranwachsen.
Sowohl im ersten, als auch im zweiten Teil werden Sie grandiose Melodien hören.
Lassen Sie sich mitnehmen auf den Weg, der uns mit dem unvergänglichen Ursprung verbindet.

Am folgenden Tag, am Sonntag, dem 7. November,
zeigen wir Ihnen Spuren des Unvergänglichen in unserer Welt.
"Heilige Geometrie und das Geheimnis der Zahlen",
so ist der Titel unseres Symposiums in der Philharmonie Essen.

Sie können Spurensucher werden, Pfad-Finder in einem geistigen Sinn.
Erleben Sie Grundmuster, die bereits bei der Erschaffung unserer Welt zutage traten und überall in der Natur zu erkennen sind. Und erfahren Sie, dass in den einfachen Zahlen von Eins bis Zehn der gesamte Weg der Menschheit niedergelegt ist.
Sie meinen, wir übertreiben? Sie werden sehen!

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und grüßen Sie herzlich,
Ihre Stiftung Rosenkreuz

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Newsletter 1 Oktober 2010

Liebe Leserinnen und Leser,

die Forschungsergebnisse der Quantenphysik zeigen, dass sich die kleinsten denkbaren Bezüge, aus denen alles besteht (die Quanten), anders verhalten als die Körper, die wir mit unseren Sinnesorganen wahrnehmen. Auf der Ebene der kleinsten Einheiten ist deutlich, dass wir nicht voneinander getrennt sind, nicht durch Zeit und Raum, ja nicht einmal durch den Tod. Diese Schlussfolgerung, die sich aus den durchgeführten Experimenten ergibt, bedeutet, dass es einer Bewusstseinsänderung bedarf. Alles ist mit allem verbunden. Alles wirkt sich auf alles aus. Jeder Gedanke, jedes Gefühl berührt die gesamte Schöpfung. Die Welt stellt sich als Hologramm dar, das heißt, dass sich in jedem Teil, und damit auch in jedem Menschen, jeder Pflanze, jedem Tier ... das Ganze widerspiegelt.

Bedeutet dieses universelle Verbundensein, dass es keine individuellen Wege der Veränderung gibt und keine Zeit mit ihrer Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, dass das alles nur eine Illusion unseres Bewusstseins ist?
Wenn man nur die Einheit allen Bestehens vor Augen hat, das eine Sein, könnte man diese Auffassung vertreten. Doch neben dem einen Sein gibt es das große Werden, die Entwicklung der vielfältigen Geschöpfe innerhalb der Einheit, die Prozesse der Bewusstwerdung. Es gibt Stufen, die sich von unten nach oben erklimmen lassen.

Eine Stufe gibt es jedoch, die das Dilemma unseres Daseins inmitten der großen Einheit widerspiegelt: Es ist die zwischen Unsterblichkeit und Sterblichkeit, zwischen dem Unendlichen und dem Begrenzten, dem Vollkommenen und dem Unvollkommenen.
Wie können diese beiden Zustände eins sein? Wie können sie im Menschen eins werden?

Wenn man zwei Zahlen, welcher Größe auch immer, miteinander multipliziert, wird das Resultat niemals unendlich sein. Wenn ein Mensch, unvollkommen wie er ist, sich aus dem eigenen Bewusstsein heraus perfektionieren will, wird er die Vollkommenheit nicht erreichen. Und ebenso wenig wird er sein Leben in die Unsterblichkeit hinein führen können. Die Summe der Teile wird nicht zur Einheit, das Relative nicht zum Absoluten.

Auf einem Weg von "unten" nach "oben" allein kann ein Mensch dieses Ziel nicht erreichen, auch wenn alles in der Einheit beschlossen liegt. Der gnostische Weg zeigt, wie "Oben" und "Unten" zusammen wirken müssen, um das Unmögliche möglich zu machen.

Wir laden Sie herzlich ein zu unserem Symposium Quantenphilosophie und Spiritualität, das wir nun zum wiederholten Male durchführen, diesmal in
Nürnberg am Sonntag, dem 17. Oktober 2010.
Näheres – wie immer – auf unserer Website
www.stiftung-rosenkreuz.de.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und grüßen Sie herzlich,
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Newsletter September 2010

Lieber Leser, liebe Leserin,

die Fahrt unserer Stiftung durch die Gewässer von Spiritualität, Kunst und Wissenschaft setzt sich fort. Es ist eine Abenteuerreise, die uns das erregende Schauspiel unserer Zeit vor Augen führt. Wir stehen vor einer Schicksalsfrage, die über die Zukunft der Menschheit mit entscheiden wird: Der "Leviathan" der vom menschlichen Verstand ergriffenen Naturwissenschaft und der "Feuervogel" einer vom Geistigen geprägten Spiritualität, werden sie zu Freunden, die sich die Hand reichen und zum Wohle der Menschheit zusammen wirken?

"Trenne liebevoll und mit großer Einsicht und Weisheit die Erde vom Feuer, das Feingewebte von dem, was hart, dicht und starr ist", so sagte die Tabula Smaragdina zu Beginn unserer Zeitrechung und wies auf die Notwendigkeit zur Unterscheidung und Trennung hin. Und sie fährt fort: "Von der Erde steigt es zum Himmel auf und sinkt von dort wieder hernieder zur Erde; und nimmt dabei die Kraft desjenigen zu sich, was oben ist und die desjenigen, was unten ist."
In ganz neuer Form kann also eine Verbindung entstehen; damit einher geht ein Prozess menschlicher Verwandlung.

Das bedeutet unter anderem: Die Arbeit an unserem Bewusstsein wird zur Arbeit an der Materie unseres Körpers. In den kleinsten Teilchen, den Quanten, löst sich das Materielle allerdings ins "Nichts" auf, ins "Meer aller Möglichkeiten". Aus ihm stammen – so sagen Naturwissenschaftler (!) - alle Formen und Energien und schließlich auch die Materie. Hier scheint sich ein Kreis zu schließen, in dem dem Bewusstsein eine Schlüsselrolle zukommt. Denn es ruft die gestaltenden Kräfte aus dem "Meer aller Möglichkeiten" auf.

Kann man angesichts dessen noch von einem Primat der Materie über das Bewusstsein sprechen? Von unerwarteter Seite rückt das Bestehen einer geistigen Welt ins Blickfeld.
Wie ist das Verhältnis unseres Bewusstseins zu ihr?
Wie wirkt das Bewusstsein auf die Materie unseres Körpers?

Ist der Aufbau unseres Gehirns abgestimmt auf die Wege der Befreiung und Verwandlung? Die Prozesse der alchymischen Hochzeit des Christian Rosenkreuz, die einen Befreiungsweg bildhaft darstellen, haben sie eine Entsprechung in unseren Gehirnfunktionen?

Diejenigen, die um Antwort auf Fragen dieser Art ringen, stellen Weichen für die Bewusstseinsentwicklung der Zukunft.

Wir laden Sie ein zu unserem Symposium
"Das Gehirn und die Anatomie der Befreiung" am Sonntag, 19. September in Stuttgart.
(Näheres unter www.stiftung-rosenkreuz.de).
Kenner ihres Faches, Kenner der Naturwissenschaft und der Spiritualität werden Ihnen aktuellste Erkenntnisse übertragen.

Sie werden uns zustimmen: Wir leben in einer bedeutsamen Zeit.

Es grüßt Sie herzlich
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Newsletter 2 Juni 2010

Liebe Leserinnen und Leser,

August Macke schreibt in einem Brief an Franz Marc: "Ich glaube, Kunst kommt nicht von Wollen, auch nicht von Müssen ..., sondern von Können."

Henri Matisse reiste 1904 nach Südfrankreich und erlebt dort den "Schock des Lichtes". Picasso kennt dieses Ereignis als "Reflex jener Sonne, die er im Bauch habe".

Ist Kunst abhängig von äußeren Erscheinungen?

Richard Wagner merkt mit Bezug auf Beethovens 9. Sinfonie an, dass etwas aus diesen Klängen tönt, was wie Offenbarung ist aus einer anderen Welt. Sinfonische Musik, so Wagner, sei ein Organ der Schöpfungsgeheimnisse ..., nach denen sich das Chaos ordnete ...

Die geistige Welt, so schreibt Rudolf Steiner, sei für den antiken Künstler noch wesenhafte Realität gewesen. Homer fühlte göttlich-geistige Kräfte durch sich fließen. So beginnt seine Dichtung "Ilias" mit den Worten: "Singe, o Muse ..." Er rief eine höhere Kraft auf, die ihn inspirieren sollte.

Können wir den Bogen zu den göttlich-geistigen Welten noch schlagen?

In den Schriften des Hermes Trismegistos, der alten ägyptischen Weisheitslehre, heißt es:

"Wenn jemand ein Bild betrachtet, daraus die Existenz des Malers ableitet und in der Linienführung und der Malweise die bewegende Hand des Malers erkennt, also durch die Beseelung des Erzeugers bewegt wird, erhält er Anteil an der Idee des Schöpfers.

Wenn der Schöpfer nicht unmittelbar sichtbar ist, können wir uns doch auf ihn ... besinnen, nämlich durch seine Werke. Der Schöpfer des Universums hat der Seele das schöpferische Vermögen der Gedanken geschenkt. Dieses Vermögen besteht darin, dass du die Dinge so sehen kannst, wie sie der Schöpfer wirklich geschaffen hat. Aber du formst die Dinge, die zur Denkwelt gehören und deren wirkliche Idee vor dir verborgen ist.

Wisse, alle Formen und Bilder, die du mit den Augen deines Körpers siehst, kommen und gehen in der Welt der Dinge. Sie sind nur Gleichnisse und Abdrücke der Ideen, die wahrlich unveränderlich sind und unvergängliches Leben besitzen."

So schließt sich der Bogen zu Joseph Beuys, einem der großen Künstler und Pädagogen des 20. Jahrhunderts, der postulierte: "Die wahre Kunst erwächst der wahren Religion."

"Die Verwandlung der Wirklichkeit. Kunst und Spiritualität heute", so heißt das Symposium, zu dem wir Sie herzlich einladen. Entdecken Sie das Geistige in der Kunst und machen Sie es für Ihr Leben fruchtbar! Sehr inspirierende Referenten erwarten Sie

am 19. Juni 2010 in Frankfurt am Main

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

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Newsletter 1 Juni 2010

Liebe Leserinnen und Leser,

Dan Brown – Sakrileg – Da Vinci-Code – Geheimnisse über Geheimnisse weisen auf eine legendäre Frau vom See Genezareth mit einer nun 2000-jährigen Faszination hin. Ganz aktuell verschaffen DVDs, CDs, Bücher und das Kino Maria Magdalena eine ungeheure Anziehungskraft.

Zeitweise aus der Religion verdrängt, überlebt sie in vielen Schriften, Legenden, der Ikonenmalerei, der Kirchenkunst der Renaissance bis in die Literatur und die bildende Kunst der Moderne hinein.

Was will diese Frau aus der Stadt Magdala uns bewusst machen?

Gefährtin Jesu, Heilige, Sünderin, Eingeweihte - Maria Magdalena entspricht einem Urbild aus dem kollektiven Unbewussten. Wann, wo und wie beginnt die Suche nach der verlorenen Braut, der Isis, der Aphrodite, der Göttin, der wahren Seele des Menschen nach der Jahrhunderte dauernden Entweihung des "Weiblichen"? Maria Magdalena war die erste Seele, die dem Christus nach der Auferstehung begegnete, sich umwendete und ihn erkannte. Sie war den anderen Jüngern weit voraus, sie, die Eingeweihte.

Die Stiftung Rosenkreuz gibt Antworten in einem Symposium Maria Magdalena – Das Universum der Seele. Eigenes Erleben und die Aufarbeitung von Visionen und Gedanken anderer werden vor uns gestellt.

Entschleiern Sie das Mysterium der Maria Magdalena in Ihrem Inneren!

Sonntag, 6. Juni im Gasteig in München.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

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Newsletter 2 Mai 2010

Liebe Leserinnen und liebe Leser,

kennen Sie die Chaconne?
Das ist der 5. Satz der Partita Nr. 2 in d-moll, BWV 1004 für Violine solo von Johann Sebastian Bach.
Johannes Brahms schrieb darüber: Die Chaconne ist mir eines der wunderbarsten, unbegreiflichsten Musikstücke. Auf ein System, für ein kleines Instrument schreibt der Mann eine ganze Welt von tiefsten Gedanken und gewaltigsten Empfindungen. Wollte ich mir vorstellen, ich hätte das Stück machen, empfangen können, ich weiß sicher, die übergroße Aufregung und Erschütterung hätte mich verrückt gemacht.

Wir laden Sie zu einem besonderen Symposium am Pfingstsonntag (23. Mai) in Leipzig ein: Bach und die Rosenkreuzer.

Johann Sebastian Bach war kein Rosenkreuzer. Er lebte in einer Zeit, die durchdrungen war von Reformation, Humanismus und den Folgen der kulturellen Hochblüte der Renaissance. Kunst, Philosophie und Wissenschaften des Altertums waren mit neuem Blick wiederbelebt und wurden in Quantensprüngen in die Zukunft projiziert.
Ob Bach die Rosenkreuzer-Schriften vom Anfang des 17. Jahrhunderts kannte, ist nicht überliefert. Jedoch sind die zahlenmystischen Zusammenhänge und Verschränkungen, die er beispielsweise in den "Goldberg-Variationen" oder der "Kunst der Fuge" hinterließ, unübersehbar. Sie zielen auf Christian Rosenkreuz, auf seinen Grabspruch und weisen gleichzeitig auf die Geburts- und interessanterweise auch Todesdaten von Bach selbst hin.

Hat er aus kosmischen Quellen geschöpft, aus geistigen Strukturen, die sich sowohl bei ihm, als auch in den Rosenkreuzer-Manifesten niedergeschlagen haben?
Zwei große Kenner der Werke Bachs und der Schriften der Rosenkreuzer, der Organist und Buchautor Kees van Houten und Frans Spakman, werden uns dies am Pfingstsonntag in Leipzig erläutern. Ferner wird wunderbare Musik erklingen, von Bach.
Musik, die die raum-zeitlichen Grenzen übersteigt.

Bach starb 1750. Um dieses Jahr herum entstand eine Handschrift mit dem Titel Hochheilige Trinosophia. Sie wird dem Grafen von St. Germain zugeschrieben, der das Feuer der Ideale und der tiefen Weisheit in so vielen entfachte.
Der junge Schiller war stark beeinflusst von Christian Gottfried Körner, der in Leipzig höchstwahrscheinlich Kontakt zu dem sagenumwobenen Grafen von St. Germain hatte.

So wird die Fackel des Lichtes ohne Unterbrechung weiter gereicht.

Herzlich laden wir Sie zu einer weiteren Veranstaltung unserer Stiftung ein: zu dem Vortrag von Dr. Konrad Dietzfelbinger in Heidelberg am 19. Mai über die Hochheilige Trinosophia.

Wir wünschen Ihnen eine gute Zeit.

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Newsletter 1 Mai 2010

Liebe Leserinnen und Leser,

im antiken Griechenland hieß die Erde "Gaia".
Sie war die große Mutter, deren Pulsschlag der Pulsschlag der Menschen, deren Herz das Herz der Menschen war.
Das Ziel der menschlichen Entwicklung sah man im Innersten, in der höchsten Dimension des Herzens. Man sprach von der Entelechie, dem "Ziel im Inneren".

So gesehen gleicht der Schlag des Herzens dem Glockenschlag, der zur Besinnung ruft. Doch: Hören wir auf das, was von dort herauftönt?
Öffnet sich über unser Herz der Weg zum Herzen der Erde?

Wir haben eine Zivilisation erschaffen und uns zur "zweiten Natur" gemacht, die den Zugang zur Quelle des Lebens verschließt. Seit Jahren warnt uns die Erde, und sie reagiert nach dem Motto: Wer nicht hören will, muss fühlen.

Warum wachen wir nicht auf?
Wir können die Pforte, die aus der Abgeschlossenheit hinaus führt, öffnen.

Ein Buddhist, ein Sufi, ein Anthroposoph und ein Rosenkreuzer geben Hinweise dazu.
"Mensch und Erde. Wege zu einem inneren Klimawandel".

Wir laden Sie herzlich ein nach Bonn
am Donnerstag, dem 13. Mai 2010 (Himmelfahrt) von 11:00 - 16:00 Uhr

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Newsletter April 2010

Was fehlt Dir?

Liebe Leserinnen und liebe Leser,

diese Frage stellte Parzival und er wurde zum Gralskönig. Jahre zuvor war er bei einer gleichen Begegnung mit seinem Oheim Anfortas noch gescheitert. Ein leidvolles Umherirren war die Folge. Warum wird man auf eine solche Weise Gralskönig?
Der Mythos gilt ja für jeden von uns.
Wie konnte es geschehen, dass Anfortas von seiner unheilbar erscheinenden Krankheit durch eine bloße Frage geheilt wurde? Artikel lesen

Newsletter März 2010

Newsletter März 2010

Liebe Leserinnen und Leser,

wir wollen uns nicht mit Dingen beschäftigen, die längst vergangen sind und keine Bedeutung mehr für uns haben. Paracelsus jedoch (1493-1541) ist zeitlos. Seine Botschaft umspannt Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Eines seiner Axiome lautet: "Der Patient sei sein eigener Arzt, der Arzt dessen Helfer." Könnte es moderner klingen? Artikel lesen

Newsletter Februar 2010

Liebe Leserinnen und Leser,

Partner, Familienangehörige, Freunde, Mitarbeiter, der Chef, sie alle teilen uns mit, was sie von uns halten. So erfahren wir eine Menge über unsere Eigenschaften, Fähigkeiten und unsere Unzulänglichkeiten. Wir erhalten ein Selbstwertgefühl. Allerdings denken wir mitunter auch: Von wem reden sie eigentlich?
Merken sie nicht, dass ich jemand ganz anderes bin? Artikel lesen

Newsletter Januar 2010

Liebe Leser,

zu Beginn des Neuen Jahres senden wir Ihnen eine Übersicht über die Veranstaltungen unserer Stiftung im ersten Halbjahr 2010.
Sie könnten sagen: Ein bunter Reigen, von Johann Sebastian Bach bis zur Quantenphilosophie, von Maria Magdalena bis zur Kunst nach der Postmoderne, von Paracelsus bis zu "Mensch und Erde" und von der "Heilkraft der menschlichen Seele" bis zum "Ich-Paradox" - wie passt das alles zusammen?
Gibt es einen roten Faden in all dem? Artikel lesen

Newsletter Oktober 2009

Lieber Leser,

wir glauben meistens, dass wir ganz normal sind. Wir schauen nach außen. Da kommt vieles auf uns zu und vieles können wir beobachten. In den letzten 700 Jahren haben sich die Menschen verstärkt mit dem Außen beschäftigt. Und so entstand unser Bewusstsein: Ein Ich, das andere Iche wahrnimmt und seine Erfahrungen macht, leid- oder liebevoll. Artikel lesen

Newsletter Mai 2009

Lieber Leser,

kommen die großen künstlerischen Werke nur durch einen genialen Geist zustande? Inwieweit wirken der Zufall und das Schicksal mit?
Wie sieht es mit dem "gelenkten Zufall" aus, von dem zeitgenössische Maler sprechen? Artikel lesen

Newsletter April 2009

Höher und höher windet sich der Weg empor, an vielen Serpentinen eröffnen sich neue atemberaubende Aussichten. Schließlich gelangt man zu einem Gebäude, das einst ein großes Grand Hotel war, erbaut um die Jahrhundertwende vor etwa 110 Jahren. Weit geht der Blick über die Wasserflächen des Genfer Sees, links mächtige schneebedeckte Berge und zu unseren Füßen eine Wiese mit Frühlingsblumen. Artikel lesen

Newsletter Februar 2009

Sehr geehrter Leser,

waren Sie schon einmal gleichzeitig an zwei Orten? Eigentlich ist das nicht möglich – oder doch? Wenn Sie diesen Newsletter lesen und Ihre Gedanken zu einem Menschen wandern, mit dem Sie sich verbunden fühlen – sind Sie dann nicht auch bei ihm? Eigentlich spüren wir es doch, dass Gedanken und Empfindungen Grenzen überwinden... Artikel lesen

Newsletter November 2008

22.11.2008

Lieber Leser,

Mensch und Erde. Wege zu einem inneren Klimawandel - so lautet der Titel unseres Symposiums in Osnabrück am Sonntag, dem 30. November.

Innerer Klimawandel, das bezieht sich auf ein neues Verständnis unseres Daseins und unserer Verbundenheit mit der Erde und ihren Naturreichen. Hier liegt noch ein weites Entwicklungsfeld vor uns. Artikel lesen

Newsletter Oktober 2008

08.10.2008

Liebe Leserin, lieber Leser,

bekanntlich läuft alle meditative Praxis darauf hinaus, der Gedankenflut Einhalt zu gebieten und sich dadurch die innere Welt zu erschließen. Aktuell ist es vor allem auch Eckhart Tolle, der diesen östlichen spirituellen Ansatz dem heutigen westlichen Menschen erschlossen hat durch den Rat, aus der Zeitgebundenheit auszusteigen durch eine Bewusstseinsfokussierung auf das Jetzt, den aktuellen Augenblick. Artikel lesen

Newsletter August 2008

28.08.2008

Lieber Leser,

zwei große Ströme ergießen sich aus dem Göttlich-Geistigen über die Menschheit: der Strom der Liebe und der der Weisheit. Die Religionen sind Antworten darauf. Ihre inneren Wege verbinden Herz und Haupt damit und so kann der Prozess der Verwandlung beginnen. Quer durch alle Religionen kann das Ewige im Menschen erweckt werden. Artikel lesen

Newsletter Juli 2008

06.07.2008

Lieber Leser,

wir hatten im Juni eine sehr eindrucksvolle Veranstaltung in Fulda mit Frau Dr. Uecker über Alchemie als innerer Weg. Sie wurde musikalisch umrahmt mit Liedern aus "Der Gral", die der Komponist Frank Tischer am Flügel zusammen mit dem Chor der Rudolf-Steiner-Schule Loheland vortrug. Den Vortragstext können Sie von unserer Website im Veranstaltungsarchiv nachlesen. Artikel lesen

Newsletter Mai

16.05.2008

Lieber Leser,

immer wieder wachsen Menschen der Welt des Geistes entgegen, so wie Pflanzen der Sonne. Ihr Beispiel veranlasst andere, ihnen nachzufolgen. Valentinus aus Alexandrien (110-170) war einer der Großen. Im 2. und 3. Jahrhundert bildeten sich rund um das Mittelmeer Akademien, in denen die valentinianische Lehre ausgetragen wurde. Es war die Lehre des gnostischen Christentums. In einer Vision war Valentinus der Gott, der "Logos" in seinem Inneren erschienen. Artikel lesen

Newsletter Februar 2008

08.02.2008

Liebe Leser,

unsere Stiftung ist noch kein Jahr alt. Und doch hat sie schon gut "Laufen" gelernt. Die Resonanz auf unsere Arbeit ist groß und positiv. Das führte dazu, dass wir im Jahr 2007 bereits sechs große Veranstaltungen durchführen konnten. Artikel lesen

Newsletter November 2007

20.11.2007

Lieber Leser,

am Samstag, dem 24. November 2007 findet in Wien unter der Ägide unserer Stiftung etwas ganz Besonderes statt: ein Vortrag mit Bildern, instrumentaler Musik, Arien und Chören zum Thema:

Mozarts Zauberflöte. Weg der Einweihung. Artikel lesen

Newsletter September 2007

18.09.2007

Gibt es eine göttliche Kraft, die allem Bestehenden zugrunde liegt? Könnte das, was wir "Energie" nennen, eine niedere Ausdrucksform göttlicher Kraft sein?

Was führt uns zu solchen Fragestellungen? Artikel lesen

Newletter Juli 2007

24.07.2007

Liebe Leser,

in seinem neuen Buch Urknall des Christentums (DRP Rosenkreuz Verlag, Birnbach 2007) konfrontiert Jacob Slavenburg seine Leser mit einer Fülle von Fragen, deren Brisanz man erst auf den zweiten Blick erkennt – sind wir doch alle daran gewöhnt, die entsprechenden Begriffe wie vertraute Etiketten zu betrachten, über die man nicht mehr nachdenkt. Artikel lesen

Newsletter Juni 2007

19.06.2007

Am Sonntag, dem 24. Juni findet von 10.30 Uhr bis 16.30 Uhr in Birnbach/Westerwald unser Symposium zum Thomasevangelium statt. Dazu möchten wir Sie herzlich einladen. Es wird ein "runder" Tag werden: interessante Vorträge, Musik, vegetarisches Mittagsbuffet, Kaffee und Kuchen, eine Ausstellung und die Möglichkeit der Entspannung auf dem wunderschönen Gelände. Artikel lesen